Soldat zeigt Zivilcourage

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Der Bundeswehrleutnant Alexander Bode ist mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber in besonderer Ausführung ausgezeichnet worden. Foto: Ulrike Schröder, HSU

Ehrenkreuz der Bundeswehr für Alexander Bode

Von Jürgen Hartmann

Jenfeld. Alexander Bode, Student der Fachrichtung Politikwissenschaft an der Jenfelder Universität der Bundeswehr – Helmut Schmidt Universität (HSU), wurde mit dem „Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber in besonderer Ausführung“ ausgezeichnet.
Der Leutnant erhielt die dritthöchste Auszeichnung der Bundeswehr, weil er durch mutiges Einschreiten eine Schlägerei auf dem Braunschweiger Bahnhof unterbrochen und Schlimmeres verhindert hatte.

Schlägerei gestoppt

Der Vorfall liegt zwar schon mehr als ein Jahr zurück, wurde jedoch erst bekannt, nachdem Leutnant Bode Anfang 2012 bei seinem Vorgesetzten Urlaub beantragte, um an der Gerichtsverhandlung als Zeuge teilnehmen zu können. Erst auf Nachfrage berichtete der Student von seinem mutigen Eingreifen. Für ihn sei sein Verhalten eine Selbstverständlichkeit gewesen, deshalb habe er den Vorfall nicht seinem Vorgesetzten gemeldet, sagte der bescheidene Offizier später. „Der Erfolg seines Handels war unsicher. Leutnant Alexander Bode war aber bereit, trotz drohender Nachteile für die eigene Person, für das Leben eines anderen Menschen einzutreten. Das erfordert Mut. Durch sein selbstloses Handeln ist Leutnant Alexander Bode ein Vorbild für andere Offiziere und Offiziersanwärter“, begründete Oberstleutnant Dipl.-Kfm. Lothar Dobschall, amtierender Leiter des Studentenbereichs der Helmut-Schmidt-Universität, diese seltene Auszeichnung.
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