Stadtverdichtung - Fortschritt oder Volksverdummung?

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Gerade schrieb das WOCHENBLATT einen Artikel über Stadtverdichtung. Dazu MUSS etwas festgestellt werden:

Stadtverdichtung ist das neue Schlagwort, das uns Alle davon überzeugen soll, daß wir immer mehr Häuser und immer weniger Grün brauchen. Als Totschlagsargumente dienen bezahlbarer Wohnraum, die Unterbringung von tausenden Zuwanderern und der Weg zur 2-Millionen-Metropole, die wir angeblich alle wollen.

Aber da tut sich die Frage auf, ob das Ganze überhaupt durchführbar ist, oder aber eben auch nicht?

In meinem Blog habe ich des Längeren nachgewiesen, warum das gar nicht geht und eigentlich nur ein Wahlkampfthema bleiben wird, das den Bürger einlullen soll. Nach dem Motto: 'Wir schaffen das!'

Was wir aber aus leicht verständlichen Grünen NICHT tun werden.
https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/19/...

In den ersten wenigen Jahren wird man noch ein paar Brachflächen finden oder verseuchte Gebiete sanieren und nutzen können, danach aber wird es im wahrsten Sinne des Wortes ENG! Woher sollen die Flächen, die man bebauen möchte, kommen? 10.000 Wohnungen pro Jahr sollen WOHIN, bitte?

Das geht nur, wenn man brachial alle Grünflächen zwischen den schon existierenden Häusern bebaut! Wie auch sonst?
Vor wenigen Wochen haben wir das auf höchst bemerkenswerte Weise im Öjendorfer Park erlebt, wo mal eben mit nicht mehr aktuellen Nachkriegsgesetzen große Teile des Parks platt gemacht wurden.
Und die Finger der Behörden und Spekulanten greifen auch schon nach dem Ohlsdorfer Friedhof!

Dadurch entstehen Ghettos, sowohl für die Armen als durchaus auch für die Reichen! Wie das aussieht, kann man seit vielen Jahren im Turmweg im Rothenbaum betrachten, wo man Häuser für Reiche gebaut hat, deren Charme eine Mischung aus Sing-Sing und südmediterraner Touri-Architektur ist. Oder auch am Kaiserkai vor der Elbphilharmonie. Grottig!
Wer möchte in einem solchen Haus wohnen? ICH NICHT!

Irgendwann, wenn der Druck zu hoch wird, wird es Unruhen geben, wie in den Vorstädten von Paris oder, wie gerade erlebt, beim G 20!

Außerdem werden Baustandarts mal eben vom Tisch gewischt u.v.a.m.

Es wird Zeit, daß nicht nur die Presse, sondern auch die Bürger aufwachen!
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2 Kommentare
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Elke Noack aus Rahlstedt | 16.09.2017 | 08:39  
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Rainer Stelling aus St. Georg | 20.09.2017 | 06:09  
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