Flüchtiger Verbrecher in Rahlstedt gefasst

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Einsatzkräfte führen Karl L. ab. Er war nach Rahlstedt geflüchtet Foto: citynews
Hamburg: Kreuzbergweg |

Mobiles Einsatzkommando spürt Schwerverbrecher Karl L. auf

Rahlstedt Sein „Ausflug“ dauerte zum Glück nur drei Tage: Dann klickten die Handschellen der Beamten des Mobilen Einsatzkommandos. Am vergangenen Donnerstag hatte Karl L., der als Schwerverbrecher gilt und gegen den Sicherungsverwahrung angeordnet worden war, eine Behandlung bei einem Psychotherapeuten zur Flucht genutzt. Am Sonntag konnten die Polizisten den 49-Jährigen festnehmen. Der Mann hatte sich in einer Hochhauswohnung am Kreuzbergweg versteckt. Zielfahnder des Landeskriminalamts hatten den Gesuchten dort aufgespürt. Der Mann hielt sich in der Wohnung eines Bekannten auf. Dort erfolgte der Zugriff: Schwerbewaffnete MEK-Beamte stürmten die Wohnung. Ohne Widerstand ließ sich der Gesuchte daraufhin festnehmen. Warum Karl L. fliehen konnte, ist weiterhin unklar. Der 49-Jährige hat den Großteil der vergangenen 20 Jahre in Haft verbrachte, war zuletzt 2009 wegen Raub und räuberischer Erpressung in mehreren Fälle zu fünf Jahren und sechs Monaten Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Vor seinem Arztbesuch am Donnerstag war der Mann bereits zweimal entkommen. Seit Herbst 2016 bekam er Ausgänge, bei denen er von einem Justizangestellten begleitet wurde. Gefesselt wurde er dabei nicht. (to/wb)
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