Andrang auf der U4-Baustelle Elbbrücken

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Innenansicht der geplanten U4-Haltestelle Elbbrücken Visualisierung: gmp
Hamburg: U-Bahn Elbbrücken |

2.000 Hamburger verschaffen sich spannende Einblicke in die „blaue Grotte“

Von Michael Hertel
Hamburg
Da passte alles zusammen: Beim Übergang zwischen „blauer Grotte“ und dem oberirdischen Teil der U4-Verlängerung zu den Elbbrücken blinzelte die Sonne zwischen den Regenwolken hindurch. Hochbahn-Chef Henrik Falk verleitete dies zu der Frage, ob der Erste Bürgermeister dies so bestellt habe. Olaf Scholz gab launig zurück, dass das Hamburger Wetter sich leider zu selten an Senatsbeschlüsse halte. Gastgeber Falk und Olaf Scholz besichtigten am Sonnabend gemeinsam mit knapp einhundert Bürgerinnen und Bürgern die Baustelle der U-Bahnlinie 4 in Richtung Elbbrücken. Nach der Hochbahn-Einladung hatten innerhalb von zwei Tagen insgesamt knapp 2.000 Glückliche die Zusage für eine der U4-Tunneltouren ergattert. Von der bestehenden Haltestelle HafenCity aus ging es durch den im Rohbau fast fertigen, von LED-Strahlern geheimnisvoll blau ausgeleuchteten Tunnel, bis hin zur Aussichtsplattform auf dem künftigen U-Bahnhof an der Elbkante. Zwischendurch konnten sich die Besucher in einem Untergrund-Kino noch per „VR Brille“ virtuell und dreidimensional auf den fertigen Bahnhof in die Zukunft „beamen“ lassen.

Schon in 2018 in Betrieb

Tatsächlich soll die 1,3 Kilometer lange Neubaustrecke inklusive Bahnhof „Elbbrücken“ (mit Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn) schon Ende kommenden Jahres in Betrieb gehen. Am anderen Streckenende – in Horn – entsteht eine weitere U4-Verlängerung, deren Bau aber erst 2019 starten soll (das Wochenblatt berichtete). Nach der knapp einstündigen Besichtigungstour, natürlich auch mit vielen Shakehands, stellte der Erste Bürgermeister nicht ohne Stolz fest: „Diese Baustelle ist ein sichtbares Zeichen eines großen Aufbruchs“ und verwies auf die zahlreichen weiteren geplanten Schnellbahn-Erweiterungen.

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