Gedenken zum 72. Jahrestag des Hamburger Feuersturms in Rothenburgsort

Wann? 26.07.2015 10:00 Uhr bis 26.07.2015 15:30 Uhr

Wo? Carl-Stamm Park, Billhorner Deich, 20539 Hamburg DE
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Hamburg: Carl-Stamm Park | Am Sonntag, den 26. Juli gedenken verschiedene Rothenburgsorter Institutionen an die Zerstörung von Rothenburgsort durch den Hamburger Feuersturm vor 72 Jahren.

Um 10 Uhr findet in der St. Thomas Kirche im Vierländer Damm 1 ein Gedenkgottesdienst mit Pastorin Cornelia Blum statt. In diesem Gottesdienst kommen zwei ZeitzeugInnen zu Wort und berichten von ihren Erlebnissen von damals.

Gegen 11.30 Uhr wird vor dem Mahnmal „Hamburger Feuersturm“ im Carl-Stamm-Park am Billhorner Deich/ Ecke Marckmannstraße ein Kranz niedergelegt. Neben dem Künstler und Erbauer des Mahnmals, Volker Lang, werden Vertreter der SPD, CDU und den Grünen an den Feuersturm gedenken. Musikalisch wird Hans-Jürgen Buhl die Veranstaltung begleiten.

Danach haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit in der „RothenBurg“ dem Stadtteilzentrum Rothenburgsort, Vierländer Damm 3a, gemeinsam Mittag zu essen. Um 14 Uhr bietet Hamburg Wasser eine geschichtliche Führung im Wasserforum an. Treffpunkt dafür ist der Billhorner Deich 2, Seitenhaupteingang/ Einfahrtsschranke Gelände zum Werkschutz.

Hintergrund:

Vor 12 Jahren wurde in Rothenburgsort ein Mahnmal zum Hamburger Feuersturm des Künstlers Volker Lang im Carl-Stamm-Park eingeweiht. Damals gab es eine Veranstaltungsreihe zum Thema und eine Broschüre mit Berichten von Zeitzeugen, die Herr Lang herausgegeben hat.

Zum 70. Jahrestag des Hamburger Feuersturms wurde die Zeitzeugenbroschüre neu aufgelegt und mit einer Gedenkveranstaltung an die Opfer des Feuersturms gedacht.

Unter der Mitarbeit des SPD-Abgeordnetenbüros von Frau Veit und Frau Veit wurde wie vor zwei Jahren auch diesmal eine Veranstaltung zum Thema Feuersturm organisiert mit dem Stadtteilzentrum "RothenBurg", der St. Thomas Kirche, der CDU mit Herrn Holger Schmidt und Hamburg Wasser.

Mit der Veranstaltung soll nicht nur der vielen Tausend Toten in Rothenburgsort erinnert werden, sondern auch an einen Stadtteil, der damals fast gänzlich ausgelöscht wurde und der sich davon nie mehr erholt hat.
Alles was jetzt in Rothenburgsort Brach-oder Industriefläche ist, war damals dicht besiedeltes Wohngebiet. Die geschichtliche Führung durch die Ausstellung im Wasserforum soll daran erinnern.
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