Geheimtipp der Woche

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Kaltehofe hat Hamburg rund 100 Jahre mit Trinkwasser beliefert, heute ist es beliebtes Ausflugsziel Foto: Stiftung Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe
Hamburg: Stiftung Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe |

Taxifahrer empfehlen: Natur pur auf Elbinsel Kaltehofe

Von Claus Hönig

Hamburg Sie sind immer und überall unterwegs. Sie kennen die Freie und Hansestadt Hamburg besser als alle anderen. Gemeint sind die Taxifahrer. Grund genug regelmäßig nachzufragen, welche Geheimtipps die Fahrerinnen und Fahrer von Hansa-Taxi für die Leserinnen und Leser des Hamburger Wochenblattes haben.



Ob bei Sonnenschein oder Hamburger Schmuddelwetter, dieser Ausflug nach Rothenburgsort lohnt sich. Gemeint ist die Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe, die einen festen Platz in der Hamburger Geschichte hat. Nach einer Cholera-Epidemie 1892 mit mehr als 8.600 Toten wurde das gesamte Wasser- und Abwassersystem Hamburgs modernisiert. Während man das Trinkwasser zuvor noch ungereinigt flussaufwärts der Elbe entnommen hatte, wurde 1893 auf der Elbinsel Kaltehofe eine Filtrationsanlage in Betrieb genommen.

Heute ist Kaltehofe eine beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt: Naturpark, Industriedenkmal und Museum mit Gastronomie und Veranstaltungen. Auch einige der ehemals 22 Trinkwasserbecken sind noch zu sehen. Drei werden als
Biotope erhalten, eines wird für Modellboote genutzt. Es ist also der ideale Ort zum Entspannen und Entdecken, den nur wenige Hamburger kennen. Am besten ist Kaltehofe mit dem Fahrrad zu erreichen. Wem dabei die Luft ausgeht oder wer einen Platten hat, kein Problem: eine Luftpumpe und ein Verkaufsautomat für Fahrradschläuche stehen für alle bereit.

Mehr unter: wasserkunst-hamburg.de
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