Heimat blauer Planet

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Das Klima-Iglu war das absolute Highlight für die Schüler. Die Filme wurden mit Musik von Rolf Zuckowski begleitet Fotos: Grell
Hamburg: Fritz-Köhne-Grundschule |

Projektwoche begeistert Kinder für Naturwissenschaften

Rothenburgsort Eine ganze Woche lang beschäftigten sich die Schüler der Fritz-Köhne-Grundschule mit dem blauen Planeten Erde. Das Projekt sollte die Kids für die naturwissenschaftlichen Phänomene der Welt begeistern und ihnen die Möglichkeit geben, selber ein wenig zu forschen und neues auszuprobieren.

Im Mittelpunkt der Aktionen stand der Wasserkreislauf und zusammen mit den Entenwerden Elbpiraten gab es dabei eine ganze Menge zu entdecken. „Wir haben Dreckwasser mit Steinen, Kies und Sand gefiltert“, lacht Maria, die sich zusammen mit Esma, Lea und Savannah ganz schön gewundert hat, als unten aus dem selbstgebauten Plastikfilter wieder ganz klares Wasser herauskam. „Das könnte man ja fast wieder trinken“, vermutet Lea, will es aber selber dann doch lieber nicht ausprobieren.

„Wir hatten auch noch die ganz große Überraschung für die Kinder“, verriet Birgit Mieding von den Elbpiraten, die das Klima-Iglu vom Planetarium für die Kinder organisiert hatte. „Auf dem Rücken liegend konnten die Kinder am Zelthimmel tolle Filme über die Natur sehen.“ „Dabei haben wir ganz viel über die Bäume gelernt und auch erfahren, wie man weniger Energie verbrauchen kann“, schwärmt Hedi (8).
Die acht- und neunjährigen Schüler der dritten Klasse waren absolut begeistert von den anschaulichen Filmen und natürlich von Rolf Zuckowski, der nicht nur die gesamten Lieder interpretiert hat, sondern auch noch persönlich zum Start der Projektwoche zu Besuch gekommen war. „Wir konnten alle seine Lieder mitsingen“, meinte Ronja, die sich im Klima-Iglu wie in einer Achterbahn gefühlt hat. „Alles sah so lebendig aus, als würde man tatsächlich unter dem sprechenden Baum stehen oder auf einem Blatt sitzen.“

Im Klassenzimmer wurde dann alles, was die Schüler über den Wasserkreislauf gelernt hatten, gleich noch einmal selber ausprobiert. „Wir wissen jetzt auch, dass der Mensch das intelligenteste Wesen von allen ist“, so Hedi und genau deshalb sollten auch die Menschen besonders gut auf den blauen Planeten aufpassen und seine Ressourcen nicht weiter in der Form verschwenden, wie es zurzeit passiert. Roza (9) gibt dafür ein konkretes Beispiel: „Man könnte weniger Straßenlaternen aufstellen und die müssten auch nicht so hell sein.“ Damit könne viel Energie eingespart und Tiere geschützt werden und auch das Klima müsse nicht weiterhin so unter der Verschwendung der Leute leiden. „Ohne Bäume und Pflanzen könnten wir nämlich gar nicht mehr atmen.“

Die Grundschüler der Fritz-Köhne-Schule sind jetzt Experten in Sachen blauer Planet und haben sich vorgenommen, auch den Erwachsenen zu erklären, wie die Zukunft besser werden könnten. (kg)
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