Stabi Hamburg: Von Würmern und Griechen

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Antje Zare von der Zentralstelle für wissenschaftliche Sammlungen stellte die Ausstellung in der Staatsbibliothek vor Foto: Hanke
Hamburg: Von-Melle-Park 3 |

Staats- und Universitätsbibliothek zeigt Exponate aus Millionen-Sammlungen

Von Christian Hanke
Rotherbaum
Rund 40 Sammlungen mit Millionen von Objekten beherbergt die Universität. Einen Überblick über diese Schätze vermittelt jetzt eine Ausstellung der Zentralstelle für wissenschaftliche Sammlungen in der Staats- und Universitätsbibliothek. Sie zeigt vor allem, wie Sammlungen entstehen und bewahrt werden, informiert über das Präparieren, das Forschen, das Erhalten. „Wir stellen die Arbeit hinter den Kulissen vor“, erzählt Antje Zare von der Zentralstelle. Dazu werden einzelne Exponate gezeigt. Wie zum Beispiel in Flüssigkeit eingelegte Regenwürmer. Von diesen unscheinbaren Tiere besitzt Hamburg besonders viele.

Größte Regenwurm-Sammlung der Welt


Mit 4.500 Exemplaren verfügt die Universität über die größte Regenwurmsammlung der Welt. Regenwurm ist übrigens nicht gleich Regenwurm. Es gibt 1.350 Arten. Sie spielen in der Erforschung der Kontinentaldrift eine große Rolle. „Da sie weder laufen noch schwimmen können, sie sind stabil lokalisiert, kann man aus dem Auffinden derselben Art in zwei Kontinenten folgern, dass diese Kontinente ´mal eine Landmasse bildeten“, erklärt Daniel Bein, zuständig für wissenschaftliche Bildung im Cenak (Centrum für Naturkunde). Die zoologischen Sammlungen sind die zahlreichsten. Über 10 Millionen Objekte lagern in den Archiven des Zoologischen Museums. Es gehört neben dem Mineralogischen und dem Geologisch-Paläontologischen Museum zu den bekanntesten wissenschaftlichen Sammlungen der Universität. Zu den Sammlungen gehören neben den umfangreichen naturwissenschaftlichen auch die Bestände der Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte, die Gipsgußsammlung des Archäologischen Instituts mit 173 Abgüssen bekannter antiker griechischer und römischer Plastiken oder die Sammlungen des kunstgeschichtlichen Seminars.

Von Algen und Kristallen, von Plejaden und Schmetterlingen. Die wissenschaftlichen Sammlungen der Universität Hamburg“: Die Ausstellung in der Staatsbibliothek, Von-Melle-Park 3, mit dem Titel ist bis zum 8. Januar 2017 im Ausstellugsraum im Erdgeschoss zu sehen.
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