Claudia Tietz ist die neue Pastorin an St. Johannis

Wann? 19.02.2017

Wo? Heimhuder Str. 92, Heimhuder Str. 92, 20148 Hamburg DE
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Die neue Pastorin: Claudia Tietz vor der St. Johanniskirche/Harvestehude Foto: ch
Hamburg: Heimhuder Str. 92 |

Kirchengemeinde St. Johannis begrüßt am 19. Februar die 51-Jährige, die auf Pastorin Birgitta Heubach-Gundlach folgt

Von Christian Hanke
Rotherbaum/Harvestehude
Die Kirchengemeinde St. Johannis begrüßt am Sonntag, 19. Februar, ab 15 Uhr in der St. Johanniskirche am Turmweg eine neue Pastorin. Dr. Claudia Tietz wird die Nachfolge der seit August 2015 schwer erkrankten langjährigen Pastorin Birgitta Heubach-Gundlach antreten. Claudia Tietz war zuletzt Studienleiterin am Pastoralkolleg der Nordkirche in Ratzeburg, einer Einrichtung zur Weiterbildung von Pastoren. Gemeindearbeit kennt die 51-Jährige aber auch. Die gebürtige Berlinerin, die in Berlin und Hamburg studierte, war bereits Pastorin in so unterschiedlichen Stadtteilen wie Steilshoop und Rissen. Nach ihrem Studium arbeitete sie zunächst als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Theologie an der Hamburger Uni.

Arbeiten in der Gemeinde


„Ich wurde nach Steilshoop geschickt, weil ich bislang nur in der Theorie gearbeitet hatte“, vermutet die neue Johannis-Pastorin. Quasi als Sprung ins kalte Wasser – mit angenehmer Landung. „Dort habe ich die Liebe zur Gemeinde entdeckt“, erzählt Tietz, die sich in der Kinder- und Jugendarbeit engagierte. Ebenso wie in Rissen. 2013 lernte sie mit dem Pastoralkolleg wieder eine andere theologische Arbeit kennen. Im vergangenen Sommer fragte Bischöfin Kirsten Fehrs sie, ob sie eine Pastorenstelle an St. Johannis übernehmen wolle. Tietz sagte zu. „Ich fand diese Gemeinde attraktiv. Außerdem wollte ich meine Laufbahn nicht im Pastoralkolleg beenden, sondern noch einmal in einer Gemeinde arbeiten“, erzählt die Seelsorgerin, die in Harvestehude/Rotherbaum angenehm überrascht wurde: „Ich wurde so herzlich empfangen!“

Der Gottesdienst liegt ihr am Herzen


Was sie angesichts hoher Wohnkosten ebenfalls überraschte: „Hier gibt es erstaunlich viele junge Familien.“ Deshalb auch viele Taufen. Aber auch zwei Seniorenheime. „Die Mischung ist toll“, lautet das erste Fazit von Tietz. Am Herzen liegt ihr der Gottesdienst. Die neue Pastorin möchte das Evangelium verkünden, „so dass Herz und Verstand angesprochen werden.“ Entspannung findet die neue Pastorin, die schon viel gepilgert ist, „draußen“. Drei erwachsene Kinder leben in Berlin. In Hamburg fühlt sich Claudia Tietz, die seit Mitte der 1980er-Jahre in der Stadt lebt, aber richtig wohl. Außer Berlin ist Hamburg für sie sogar der einzige mögliche Lebensort. Und ihr neues Gemeindegebiet ist ihr vom Studium her bereits vertraut: „Es ist ein Stück weit heimatlich.“ Claudia Tietz und St. Johannis – das wird eine gute Verbindung.
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