Eine First Lady wie keine zuvor: Eleanor Roosevelt

Wann? 02.11.2016 19:30 Uhr

Wo? hamburger frauenbibliothek - DENKtRÄUME, Grindelallee 43 (Sauerberghof rechts), 20146 Hamburg DE
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Eleanor Roosevelt with female reporters in the Treaty Room, 1933, after a press conference for female journalists. Photographer: Harris & Hewing (1933), Library of Congress (Foto: Photographer: Harris & Hewing (1933), Library of Congress)
Hamburg: hamburger frauenbibliothek - DENKtRÄUME | Kurz vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen, bei denen zum ersten Mal eine Frau gute Chancen hat, in das mächtigste politische Amt der Welt gewählt zu werden, lohnt es sich, einen Blick zurück zu werfen auf eine Frau, die zu ihrer Zeit eine der mächtigsten US-amerikanischen Politikerinnen war, obwohl sie nie ein Amt inne hatte: Eleanor Roosevelt mischte sich in den dreißiger und vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in ihrer Rolle als Ehefrau des Präsidenten konsequent in die amerikanische Politik ein, realisierte sozialreformerische Projekte und unterstützte die Rechte und Einflussmöglichkeiten der Frauen in Politik und Gesellschaft. Was weniger bekannt ist: Im Weißen Haus lebte sie viele Jahre lang mit ihrer Lebensgefährtin Lorena Hickok, einer bekannten politischen Journalistin, zusammen.


Weder die Liebe zu Frauen noch das politische Engagement waren Eleanor Roosevelt in die Wiege gelegt: Als emotional vernachlässigte Tochter einer wohlhabenden Familie aus der so genannten Ostküstenaristokratie erfüllte sie zunächst alle gesellschaftlichen Erwartungen, die an sie gerichtet wurden. Schon in jungen Jahren nahm sie den Heiratsantrag des aufstrebenden Politikers Franklin Delano Roosevelt an und brachte nach der Heirat innerhalb von 10 Jahren 6 Kinder zur Welt. Ihr eigenes Leben begann, als sie eine Liebesaffäre ihres Mannes entdeckte. Statt auf einer Scheidung zu bestehen, erklärte sie sich bereit, die Ehe formal aufrecht zu erhalten, und rettete damit die politische Karriere Franklin Roosevelts. Innerhalb dieses höchst konventionellen Rahmens gelang es Eleanor Roosevelt, ihr Leben in den folgenden Jahren höchst unkonventionell zu gestalten.

Vortrag von Renate Kraft

Eintritt: 7 €/erm. 5 €
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