Kahlschlag in der Grindelallee

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Kahlschlag in der Grindelallee
Hamburg: Grindelallee 29 | "Mein Freund, der Baum, ist tot" sang schon vor Jahren die 1969 verstorbene Sängerin Alexandra, und im Flyer der Ausstellung "Kühne Helden - Stadtbäume in Hamburg", die im Gang zum Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky noch bis zum 13.4.2014 zu sehen ist, wird eine mittelalterliche Volksweisheit zitiert: "Eine Stadt ist so reich, wie ihre Bäume zahlreich sind."

Eine empörte Anwohnerin aus der Grindelallee, die namentlich nicht genannt werden möchte, hat eine Infotafel bei den gefällten Bäumen hingelegt:

"Hier standen bis Freitag, 14.2. 3 gesunde, junge Bäume von etwa 2 - 3 m Höhe und 17 cm Stammdurchmesser.
Im März/April hätten sie sich mit einer rosa Blütenpracht bedeckt.
Autoritärer Auftrag oder mangelnde Aufsicht über profitorientierte Gärtnerfirmen haben den Bäumen Freitagnacht den Garaus gemacht.

Wie schnell ist ein Baum zerstört?
Wie lange dauert sein Wachstum im Stadtklima?
Wozu werden wir aufgerufen, Geld für Bäume zu spenden?
(Antworten beim Bezirksamt Eimsbüttel)"
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1 Kommentar
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Katja H. Renfert aus Rotherbaum | 25.02.2014 | 09:28  
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