Sommerprojekt: Wintergärten richtig planen und bauen

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Wintergärten sind gerade in Norddeutschland außerordentlich beliebt. Viele Hausbesitzer in Hamburg und Umgebung verspüren den Wunsch, ihr Eigenheim mit einem Wintergarten aufzuwerten. Sicher ist damit der Gedanke verbunden, ein Stück Garten ins Haus zu holen und auch im Haus die Weite der Natur zu fühlen. Doch wie plant man einen Wintergarten richtig und rechtzeitig und für welche Art von Wintergarten soll man sich entscheiden?

Die Planung in erfahrene Hände legen

Wintergärten sind komplexe Bauten mit den dazugehörigen baurechtlichen und technischen Anforderungen. Eine erste Frage, die sich jeder Bauherr stellen muss ist, ob sein Wintergarten ein offenes System zur ganzjährigen Nutzung sein soll oder ob er geschlossen, also zum Haus hin abgegrenzt bleibt. Die Planung eines Wintergartens sollte in jedem Fall in erfahrene Hände gelegt werden.

Gerade Wintergärten unterliegen Zertifizierungen, die für den Versicherungsschutz und die Haftung bedeutsam sind. Wenn der geplante Wintergarten Bestandteil eines Neubaus ist, wird er in der Regel vom Architekten geplant. Soll er hingegen an ein schon vorhandenes Gebäude angebaut werden, muss auch hier auf eine professionelle Planung und Umsetzung Wert gelegt werden. Erfahrene und kompetente Fachbetriebe in Hamburg und Umgebung für den Wintergartenbau bieten diesen Service selbstverständlich an. Sie kooperieren mit Bauherren auch wenn diese Teile des Baus, wie etwa die Errichtung des Fundaments, selbst in die Hand nehmen.

Die Himmelsrichtung berücksichtigen

Eine detailgenaue und frühzeitige Planung trägt zum Gelingen eines Wintergartenbaus entscheidend bei. Es gibt inzwischen professionelle Planungsprogramme, die im Vorfeld eine realitätsnahe Präsentation ermöglichen. Ganz entscheidend ist dabei die Himmelsrichtung, in der der Anbau erfolgen soll. Bei älteren Bauten ist man in der Ausrichtung meist festgelegt. Ist der Wintergarten beispielsweise nach Süden ausgerichtet, kann es darin sehr heiß werden. Entsprechend gestalten sich hier die Anforderungen an Lüftung, Heizung und Sonnenschutz bzw. Beschattung, damit eine zu hohe Aufheizung verhindert wird. Schließlich soll der Wintergarten in jeder Jahreszeit ein angenehmer, lauschiger und nutzbarer Ort sein.

Ist ein Wintergarten nach Osten ausgerichtet, erwärmt die Morgen- und Mittagssonne den Bau. Den Rest des Tages liegt er in der Regel im Schatten des Hauses, was gerade in einem heißen Sommer von Vorteil sein kann. Ein nach Norden orientierter Wintergarten ist ohne Heizung ein kühler Ort, der kaum von der Sonne erwärmt wird. Ein nach Westen orientierter Wintergarten hingegen wird von der Nachmittags- und Abendsonne erwärmt und speichert die Wärme bis in die Nacht. Durch eine kluge, bauliche Planung können die natürlichen Gegebenheiten der Ausrichtung vorteilbringend für Atmosphäre und Klima des Wintergartens genutzt werden.

Art der Verglasung und des Gerüsts

Für die Art der Verglasung spielt die Ausrichtung des Wintergartens ebenfalls eine wichtige Rolle. Für das Material des Gerüsts bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Es kann aus Holz, Kunststoff, Aluminium oder aus einer Kombination dieser Stoffe bestehen. Nicht zuletzt wird die Auswahl von ästhetischen Kriterien bestimmt. Viele Aluminium-System Hersteller verweisen auf die besonders stabile Bauweise der von ihnen umgesetzten Räume. Innen- und Außenrinnen sorgen bei diesen Systemen zudem für eine effiziente Ableitung des Regenwassers. Noch etwas sollte bei der Planung eines Wintergartens berücksichtigt werden: Für die meisten Wintergärten braucht der Bauherr eine Genehmigung. Er sollte deshalb rechtzeitig vor Baubeginn das Bauamt kontaktieren, sodass der Baubeginn möglichst schon im Sommer beginnt, um dann im Herbst/Winter einsatzbereit zu sein.
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