Weniger Einbrüche in Hamburg - Schutzmaßnahmen bleiben aber weiter wichtig

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Neben privaten Wohnungen und Häusern stellen die Einrichtungen von Unternehmen eines der Hauptziele von kriminellen Einbrecherbanden dar. Vor allem die Abgeschiedenheit industrieller Standorte sowie vorherrschende Sicherheitsdefizite begünstigen dabei die Machenschaften von Dieben, Einbrechern & Co in Hamburg. Doch auf welche Weise können sich Unternehmer wirksam vor der Gefahr schützen und wie sieht die Situation aktuell in der Hansestadt aus?

Einbrüche in Hamburg und Umgebung: Trotz sinkender Zahlen bleibt die Gefahr akut

Wie die Hamburger Polizei vor wenigen Tagen mitteilte, ist die Gesamtanzahl der Einbrüche in der Hansestadt in den ersten vier Monaten des Jahres 2017 um rund 26 Prozent zurückgegangen. Insgesamt hat sich die Zahl der Einbrüche von mehr als 3.600 auf etwa 2.700 Fälle reduziert und laut Polizeisprecher handelt es sich bei dieser Entwicklung um einen nachhaltigen Trend mit Bestand. Zu beachten ist jedoch, dass auch die Aufklärungsquote von Delikten von 6,3 auf 5 Prozent zurückgegangen ist, was laut der Polizei darauf zurückzuführen sei, dass Serientäter inzwischen die Hansestadt gezielt meiden würden. Des Weiteren befinden sich zahlreiche Täter durch das Engagement der Soko „Castle“ in Haft, was ebenfalls die gesunkene Aufklärungsquote erklären könnte. Nichtsdestotrotz bleibt die Gefahr eines Einbruches mit rund 2.700 Taten nach wie vor akut, sodass Unternehmer den Diebstahl- und Einbruchsschutz unter keinen Umständen vernachlässigen sollten.

In welchen Branchen ist ein professioneller Diebstahlschutz besonders zu empfehlen?

Grundsätzlich ist eine Investition in den Einbruchsschutz immer dann zu empfehlen, wenn große Mengen an wertvollen Produkten bzw. Materialien an einem zentralen Ort gelagert werden. Hier stoßen vor allem industrielle Gewerbehallen bei Einbrechern auf ein großes Interesse, da sie häufig teure Waren enthalten und leicht zugänglich sind. Aus diesem Grund beklagen vor allem Autohändler, Wertstoffhöfe und Großhändler regelmäßige Einbrüche. Weiterhin sind auch die Hallen produzierender Betriebe aus dem Maschinenbau häufig Ziele von Einbrechern, wobei diese auch vor dem Entwenden großer Arbeitsgeräte keine Scheu haben. In der Regel befinden sich Gewerbe- und Lagerhallen abseits von Wohngebieten und verfügen lediglich über rudimentäre Sicherheitsmechanismen, die sich von den meisten Einbrechern mit nur wenig Aufwand aushebeln lassen. In der Folge können die Diebe in aller Ruhe ihre Tat durchführen und müssen keine ungewollte Aufmerksamkeit befürchten.

Welche Möglichkeiten des Einbruchschutzes sind effektive Gegenmaßnahmen?

Um potenziellen Dieben das Leben möglichst schwer zu machen, sollten einige wichtige Sicherheitsmaßnahmen den Zugang erschweren oder sogar verhindern, als auch im Falle eines erfolgreichen Einbruchs gezielt die Aufmerksamkeit erregen. Für die Absicherung des Geländes eignen sich physische Barrieren wie vergitterte Fenster und hohe Umzäunungen hervorragend. Weiterhin sorgen sensorgesteuerte Scheinwerfer, die auf Bewegungen reagieren, für eine auffällige Beleuchtung die das Risiko entdeckt zu werden für Einbrecher erhöht und damit das Objekt uninteressant werden lässt. Eine der besten Methoden gegen Einbrüche ist sicherlich das Engagement eines externen Sicherheitsdienstes mit Nachtwache. Des Weiteren bieten auch einige Hersteller von Fahrzeughallen speziell gesicherte Exemplare für Autohäuser an, die bereits über ein umfangreiches Sicherheitskonzept verfügen. Wer sich nicht genau sicher ist, welche Lösung für ein individuelles Objekt am besten ist, sollte eine persönliche Beratung durch eine Sicherheitsfirma in Betracht ziehen.

Diebstahl- und Einbruchsschutz für Unternehmen im Fazit

Summa summarum lässt sich sagen, dass der beste Schutz vor Einbrüchen nach wie vor ein umfangreiches sowie professionelles Sicherheitskonzept darstellt. So fallen Gewerbehallen und Betriebe mit hohen Sicherheitsstandards bei den meisten Einbrechern schon beim ersten Ausspionieren durch das Raster, sodass von der kriminellen Seite erst gar kein Interesse am eigenen Objekt aufkommt.
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