5. Hamburger Zaubernächte

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Magier Wittus Witt ist Kurator der Zaubernächte Foto: geh

Vier Magier zeigen ihre Kunst im Sprechwerk

Borgfelde Naturgesetze werden auf den Kopf und Vorurteile in Frage gestellt. Innere Stimmen werden hörbar und Gedanken lesbar. Wo endet der Trick, wo beginnt das Wunder? Die Antwort geben Zauberkünstler in drei Nächten voller Illusionen, Magie und Wunder. Auch wenn sie ihr letztes Geheimnis nie preisgeben.
Zum fünften Mal finden die Hamburger Zaubernächte unter Leitung ihres Kurators Wittus Witt statt. Mit weltberühmten Zauberkünstlern und einem nicht minder bekannten Bauchredner. Unterstützt wird das Projekt von Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler, die das Vorwort zum Programm verfasst hat. „Mir persönlich liegt nicht viel daran, die Zauberkunststücke und ihre Widersprüche aufzulösen,“ schreibt die Senatorin, sie lasse sich wie die insgesamt 400 Zuschauer bei den Zaubernächten 2014 zu gern verzaubern.
Als Avantgardist der Zauberszene gilt Wolfgang Moser in Österreich. Er entwickelt Kunststücke selbst, erfindet neue, verbessert bekannte. Im Bereich Kartenzauberkunst wurde die „Wundertüte auf zwei Beinen“ Grand Prix Sieger. „Fingierte Wunder“ nennt er sein Stück, das er auf den Zaubernächten präsentiert.
Thomas Fraps aus München stellt mit seinem Programm „Geht auch ein Zauberer?“ spielerisch Naturgesetze auf den Kopf. Obwohl er als diplomierter Physiker genau diese Naturgesetze in ihrer eigentlichen Realität zu akzeptieren gelernt hat. Fraps war Preisträger bei Zauber-Weltmeisterschaften, erhielt als Mitglied der „Fertigen Finger“ in Las Vegas von Siegfried & Roy den Sarmoti-Award und wurde von der Academy of Magical Arts in Hollywood mit dem „Zauber-Oscar“ ausgezeichnet.
Andreas Römer kommt aus Hamburg. „Konferenz der inneren Stimmen“ nennt der geniale Bauchredner sein Programm. Der Wirtschaftsingenieur lernte seine Kunst unter anderem von Paul Fusco, dem Erfinder von Alf. Sascha Grammel fand über ihn den Weg ins Puppenlager und ins Rampenlicht. 2005 erhielt Römer den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg.
Wittus Witt, der die Hamburger Zaubernächte 2011 ins Leben gerufen hat, stellt sein neues Stück „Gedanken-Spiel-Gedanken“ vor. „Doch keine Angst“, versichert Witt, der als Mentalist auftritt, „niemand kann wirklich Gedanken lesen“. Es ist eben alles nur Illusion. Eine perfekte Täuschung – doch absolut zauberhaft. (geh)

5. Hamburger Zaubernächte, 18. bis 20. September, Hamburger Sprechwerk, Klaus-Groth-Str. 23. Karten unter 040/69 65 05 05. Eintritt 24,90 / 19,40 Euro. Nächte-Pass: 86 Euro. Weitere Infos: www.zaubernaechte.de

Programm: Fr., 18. Sept., 20 Uhr: Wolfgang Moser, „Fingierte Wunder“. Sa., 19. Sept., 20 Uhr: Thomas Fraps: „Geht auch ein Zauberer?“ So., 20. Sept., 16 Uhr: Wittus Witt: „Gedanken-Spiel-Gedanken“, 19:30 Uhr: Andreas Römer „Konferenz der inneren Stimmen“.
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