Alice in Wunderland

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So sah Sir John Everett Millais 1865 die kleine Alice in seinem Bild „Waking“. Foto: Hamburger Kunsthalle

Fantastische Ausstellung in der Kunsthalle

Altstadt. Seit seiner Entstehung fasziniert das vermeintliche Kinderbuch „Alice im Wunderland“ die Welt. Viele Künstler haben sich mit Lewis Carrolls fantastischer Geschichte beschäftigt. Die Ausstellung „Alice im Wunderland der Kunst“, die bis zum 30. September in der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle zu sehen ist, thematisiert die künstlerischen Reaktionen auf Alice und ihre rätselhaften Begegnungen mit kuriosen Gestalten. Rund 200 Werke aus 150 Jahren Kunstgeschichte umfasst die Ausstellung. Die Kunsthalle zeigt eine eigene, stark überarbeitete Version der Ausstellung „Alice in Wonderland“ aus der Tate Liverpool, die um eigene Bestände und Leihgaben ergänzt wurde. So sind große Installationen zeitgenössischer Künstler wie Stephan Huber und Pipilotti Rist zu sehen.
Die Kombination von Dingen, die eigentlich nicht zusammengehören, ein weiteres Thema von „Alice im Wunderland“, hat Künstler, besonders die Surrealisten, immer wieder künstlerisch inspiriert. Schließlich fanden auch die körperlichen Veränderungen von Alice und die damit verbundene dauerhafte Instabilität ihres Bewusstseins und ihrer Identität Niederschlag in künstlerischen Reaktionen. (ch)

Bis 30.9., Di. bis So. 10 bis 18 Uhr (Do. bis 21 Uhr), Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall, Eintritt: 12 (5) Euro.
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