Die besten Fotos – digital und auf Papier

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Nominiert für das Foto des Jahres: US-Präsident Barack Obama, aufgenommen von Chip Somodevilla mit dem Titel: „Es geht aufwärts“ Foto: Hörmann

Bis 10. August können Besucher der Ausstellung in den Deichtorhallen über die Sieger mitbestimmen

City. Das Beste, das im Jahr 2012 in deutschen Magazinen und Zeitungen erschienen ist und online produziert wurde, zeigen die Deichtorhallen in der Ausstellung VisualLeader 2013. Darunter so unterschiedliche Fotos wie ein Wahlkampf-Schnappschuss von US-Präsident Barack
Obama mit wehender Krawatte aus der Gala oder eine Fotoreportage über Hochseefischer, die ihren Fang dem Meer abtrotzen. Die Ausstellung umfasst alle Arbeiten der Gewinner und Nominierten der in der Medienbranche begehrten LeadAwards. Wer allerdings eine Medaille in Gold, Silber oder Bronze mit nach Hause nehmen darf, das erfahren die Künstler und auch das Publikum erst am 10. September.
Bis dahin können die Ausstellungsbesucher für ihre Lieblingsfotos ein Votum abgeben und damit den Gewinner des Publikumspreises bestimmen – eine Neuheit in diesem Jahr, nachdem die VisualLeader jetzt bereits zum elften Mal im Haus der Photographie in den Deichtorhallen ausstellen. So kann die Fachjury aus insgesamt 110 Experten wie Kuratoren, Chefredakteuren und Kunsthistorikern überprüfen, ob ihre Favoriten auch den Lesern gefallen – und die werden vielleicht mit Staunen feststellen, welches Bild das Rennen bei den Experten gemacht hat.
Die Auswahl ist schwer, vor allem bei den Fotos sind viele gute Arbeiten am Start. „Die Blattmacher und die Medien haben in diesem Jahr einen guten Job gemacht“, sagt Markus Peichl, Vorsitzender der LeadAcademy, „hier hängen dieses Mal ganz besonders faszinierende und kreative Arbeiten. Bei dem Druck, unter dem die Branche steht, ist der Output erstaunlich gut.“ Ingo Taubhorn, Kurator vom Haus der Photographie, sieht in der geballten Qualität, die in der Ausstellung zu sehen ist „Hoffnung für die Printmedien“.
Die Besucher können in den Deichtorhallen ein Konzentrat des Medienmarktes sehen, mal bunt und schrill und manchmal auch ganz nachdenklich, fast zart. Arbeiten bekannter Fotografen wie Peter Lindbergh, Eva Leitholf und Andreas Mühe hängen neben Nachwuchstalenten, für die eine Auszeichnung oder eine Medaille ein Sprungbrett wären.
Nach der Preisverleihung im September bleibt die Ausstellung noch bis Oktober in den Deichtorhallen, genug Zeit also, um sich selbst ein Bild zu machen von den herausragenden Arbeiten im Bereich der Medien. (sh)
Bis 13. Oktober, Di.-Do., Sonntag 11-18 Uhr, jeden ersten Donnerstag im Monat bis 21 Uhr, Deichtorhallen, Haus der Photographie, Deichtorstraße 1-2, Eintritt: 9 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
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