„Gute Aussichten“

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Die Fotoserie „Arkanum“ von Aras Gökten zeigt in ungewöhnlichen Bildausschnitten Ansichten moderner Städte Foto: Aras Gökten

Nachwuchs-Fotografen punkten mit moderner Kunst

City Die Gewinner des Wettbewerbs „Gute Aussichten. Junge Deutsche Fotografie 2015/2016“ zeigen in der Ausstellung „Gute Aussichten“ in den Deichtorhallen viele Facetten junger deutscher Fotografie. Da ist zum Beispiel Kyung-Nyu-Hyun, die ein Jahr lang jeden Tag ihr Essen fotografiert hat, genau wie die Blogger, aber eben doch anders. Die Fotos entlarven unsere Konsumwelt, in der der Konsum von Essen so flüchtig ist wie das Erstellen und Konsumieren von Fotos. Kolja Linowitzki, Absolvent der Universität der Künste in Berlin, experimentierte mit neuen Belichtungsmethoden und bastelte gleich eine eigene Bilderzeugungsapparatur. Sterile Stadtansichten fotografierte Aras Gökten in seiner Serie „Arkanum“, da stehen Personen auf einer Rolltreppe, aber ihr Oberkörper ist nicht zu sehen. Alles wirkt kalt und steril, fast lebensfeindlich. Jewgeni Roppel verfolgt Aussteiger, sucht spirituelle Orte auf und versucht, die Energien dieser mystischen Orte und Naturplätze sichtbar zu machen. „Gute Aussichten“ zeigt unterschiedliche fotografische Arbeiten, die ihre Themen jeweils künstlerisch umsetzen. Auch wenn es sich um eher dokumentarische Reisefotografie handelt, finden die jungen Fotografen Bilder, die den Betrachter berühren oder irritieren. (sh)

bis 17. April, Deichtorhallen, Haus der Photographie
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