Hamburg: Es rockt auf dem Bauernhof

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Kämpfende Hähne, Schweine, Kühe und andere Vierbeiner wirbeln zu heißen Rhythmen im Bauernhof-Rock Foto: Sinje Hasheider

Lieder-Collage auf „missingsch“ im Ohnsorg-Theater

Hamburg. Es wird wieder gerockt im Ohnsorg Theater, aber nicht mehr op Platt, sondern so richtig schön Hamburgisch, auf Missingsch.
Die neue musikalische Crew der niederdeutschen Bühne hat sich, auch anders als bisher, auf einem Bauernhof - in Poppenbüttel - zusammengefunden. „Bauernhof-Rock - Da lachen ja die Hühner!“ lautet der Titel des neusten Rockspektakels á la Ohnsorg. Bauer und Bäuerin mit Sohn und Tochter, ein polnischer Knecht mit verdammt vielen Großvätern und die netten Nachbarn sind die Protagonisten, die ihre Anliegen in bekannten Pop- und Rockmelodien artikulieren.
Wie auch die Tiere des Bauernhofs: Schweine, die nicht geschlachtet werden wollen, eröffnen das Spektakel mit den Beatles: „Help!“. Kuh Bertha verabschiedet sich auf der Grundlage von „Don´t cry for me, Argentina!“ aus dem Leben: „Weine nicht um mich, Poppenbüttel!“ und ein Maulwurf, der sich Flügel wünscht, packt seine Sehnsüchte in Reinhard Meys „Über den Wolken“.
Bäuerin Alma hat auf dem Hof die Hosen an. Die Tochter liebt den polnischen Knecht, der Sohn die Dorfdisco und das Nachbarpaar erlebt eine handfeste Ehekrise. Das ist aber eher nebensächlich. Im Mittelpunkt stehen die musikalischen Auftritte, die die sieben Ohnsorg-Darsteller mit so viel Schwung und Pep bewältigen, als würden sie tagtäglich auf einer Musical-Bühne spielen.
Ein rundum gelungenes Vergnügen, das Sandra Keck, die selbst die Bäuerin spielt, da auf die Ohnsorg-Bühne gezaubert hat. Leider ist es erst wieder ab 27. Dezember zu sehen (auch Silvester). (ch)
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