Hamburg: Jacques Offenbach an Bord

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Foto: Klaus Lefebrve

Staatsoper lässt „La Belle Hélène“ auf einem Kreuzfahrtschiff spielen

Hamburg. Große Ausstattung und viele Massenszenen in der ersten Saison-Premiere der Hamburgischen Staatsoper: Renaud Doucet und André Barbe lassen ihre Inszenierung von Jacques Offenbachs „La Belle Hélène“ auf einem Kreuzfahrtschiff in den 1960er-Jahren spielen.
Dessen Decks und Kabinen sind die Spielorte. Chöre und Komparsen tummeln sich in immer neuer Kostümierung. Ein buntes Vergnügen zu meist schwungvollen Rhythmen - nach antikem Sagenstoff.
Die Kreuzfahrt weckt in Griechenland Träume von der schönen Helena, deren Geschichte vor dem Trojanischen Krieg auf den Schiffsplanken ausgebreitet wird.
Nicht mit tragischem Ernst, sondern als heitere Unterhaltung, eine Opera buffa eben, in der die griechischen Helden nur überzogene Knallchargen sind.
Ein unbeschwerter Auftakt in die neue Spielzeit mit lustigen Einfällen in 1960er Jahre-Flair, inklusive Bienenkorbfrisuren und freizügigem Hippie-Auftritt. Die späten 1960er waren schließlich eine Umbruch-Zeit, wie 100 Jahre zuvor die 1860er, in denen „La Belle Hélène“ uraufgeführt wurde.
„La Belle Hélène“ wird noch am 5. Oktober um 15 Uhr und am 8. Oktober um 19.30 Uhr gezeigt. (ch)
Staatsoper, Große Theaterstraße 25, Karten unter Tel.: 35 68 68
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