Hamburg: Jazz trifft Klassik

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Kehren 20 Jahre nach ihrem ersten Konzert ein letztes Mal gemeinsam in den Michel zurück: Saxophonist Jan Garbarek (links) und das Hilliard Ensemble Foto: Jahnke/wb

„Jan Garbarek & The Hilliard Ensemble“ im Michel

Hamburg. Es ist 20 Jahre her, dass Jan Garbarek mit den drei Tenören und einem Bariton des britischen Hilliard Ensembles erstmals die Zuhörer im Hamburger Michel mit sakralen Gesängen und sphärischen Saxophonklängen verzauberte. Am Freitag, 17. Oktober, kehrt eine der erfolgreichsten Kooperationen des Jazz und der Klassik noch einmal in Hamburgs schönste Kirche zurück.
Ein letztes Mal, denn nach 40 Bühnenjahren will sich das Hilliard Ensemble zur Ruhe setzen und keine Tourneen mehr machen. Im Gepäck hat das Quintett dafür noch einmal sein letztes Album, das „Officium Novum“ von 2010.
Die Kombination ist auch auf diesem dritten gemeinsamen Album wieder so genial wie ungewöhnlich: Garbarek, der in Oslo in armen Verhältnissen aufgewachsen ist und sich das Saxophonspielen selbst beigebracht hat, gehört zu den profiliertesten zeitgenössischen Jazzmusikern. Er spielt spontan, scheinbar zufällig, und bettet seine Saxophonklänge so sanft in den gregorianischen Gesang des Hilliard Ensembles ein. Die vier Briten sind dagegen absolute Perfektionisten, bei denen bis zum letzten Ton alles präzise eingeübt ist. (ho)

Freitag, 17. Oktober, 20 Uhr, St. Michaelis Kirche, Englische Planke 1, 45 Euro
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