Hamburg-Museum im Grünen

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Hamburg ganz klein: viele Modelle veranschaulichen die Entwicklung der Stadt. Foto MfHG

Teil 2: Hamburg im 18. Jahrhundert – in Mini gibt‘s das schon

City. Auch Kleidung und Mode vom 18. bis 20. Jahrhundert, Zeugnisse der Wohnkultur im 17. bis 20. Jahrhundert und Exponate zu den Bereichen Musik und Kunst, Theater und Wissenschaft finden sich in dem repräsentativen Gebäude in den alten Wallanlagen, das von 1914 bis 1922 bereits als Museum gebaut wurde.
Ein neues Wegeleitsystem erleichtert die Orientierung. Ganz neu auch: der Audioguide unterstützt die Infos über Hamburgs Geschichte im ersten Stock.
Besonderheiten bietet das zweite Stockwerk. Hier wird über „Juden in Hamburg“ informiert.

Synagoge
Der Innenraum einer Synagoge und eine bürgerlich-jüdische Wohnstube wurden teilweie nachgebaut. Führungen vertiefen die Geschichte des jüdischen Hamburgs, wie zum Beispiel am 25. und 26. August über „Jüdische Persönlichkeiten aus Hamburg“ oder die Familienführung „Was ist eine Kippa und was gibt es noch für Symbole im Judentum?“ (Sa. 14 Uhr, So. 15 Uhr). Wer sich für die Umgebung des Museums interessiert, den führt Dörte Friedrichs am 16. August um 16.30 Uhr durch die jüdische Neustadt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.

Modelleisenbahnanlage
Ein bewährtes Highlight im zweiten Stock ist die große Modelleisenbahnanlage, die die Strecke vom Hauptbahnhof nach Harburg zeigt. Vorführungen stündlich zwischen 11 und 16 Uhr (außer Mo., So. 12 - 17 Uhr). Eine Sonderausstellung informiert noch bis zum 2. September über „Die große Flut“ von 1962. Und wer sich mit Hamburgs Geschichte in Freiluftatmosphäre umgeben möchte, der kann im Café Fees außerhalb des Museums Platz nehmen, oder den, mit Originalportalen und -steinteilen aus Kirchen und alten Bürgerhäusern gesäumten Innenhof des Museums für eine private Feierlichkeit mieten.
Das Museum für Hamburgische Geschichte am Holstenwall 24 ist dienstags bis sonnabends von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Der Eintritt kostet 7.50 (4) Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zahlen nichts.
Die Familienkarte kostet 12 Euro. Freitags kostet es nur 4 (Einzel) beziehungsweise
6 (Familie) Euro. (ch)
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