Historie und Zukunft der Fotokunst

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Gleich stürzt er ein: Georg Koppmann dokumentierte den Brand des Michel-Turmes am 3. Juli 1906 Repro: Hörmann

„Triennale der Photographie“ in acht Hamburger Museen

City Hamburg im Fotofieber: Insgesamt acht Museen und viele kleine Veranstalter zeigen anlässlich des Fotofestivals „Triennale der Photographie“ Fotoausstellungen unter dem Motto „The Day will come…“ (Der Tag wird kommen). Das Thema rückt die Zukunft der Fotografie in den Fokus, die Frage, wie die digitale Bilderwelt unsere Gesellschaft beeinflusst, zum Beispiel zu sehen in der Ausstellung „When we share more than ever“ (wenn wir mehr teilen als je zuvor) im Museum für Kunst und Gewerbe. Das Kontrastprogramm liefert das Hamburg Museum: In all der Bilderflut blickt das Historische Museum am Holstenwall zurück in die Geschichte der Fotografie, zeigt Fotos aus der Zeit, als die Kameras noch 30 bis 40 Kilo wogen. Im Mittelpunkt der Ausstellung „Stadt Bild Wandel“ stehen die Aufnahmen der Fotografen Georg Koppmann und Wilhelm Weimar von 1870 bis 1913. Beide waren herausragende Dokumentarfotografen ihrer Zeit, die den Wandel des Hamburger Stadtbildes festgehalten haben: Koppmann im Auftrag der Hamburger Baudeputation und Weimar, zunächst zeichnerische Hilfskraft am Museum für Kunst und Gewerbe, war für den damaligen Denkmalschutzbeauftragten im Einsatz. Zu sehen sind historische Gebäude und Stadtansichten Hamburgs, auch viele bauliche Details von Gebäuden und sogar seltene Zeitdokumente wie Fotos vom Brand des Michels im Jahr 1906. (sh)

Im Museum für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz, bis 20. September, Di-So 10-18 Uhr, Do bis 21 Uhr, „When we share more than ever“, Eintritt: 10 (erm. 7) Euro;
Im Hamburg Museum, Holstenwall, bis 18. Oktober, Di-Sa 10-17 Uhr, Sonntag bis 18 Uhr, „Stadt Bild Wandel“, Eintritt: 9 Euro
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