Kunsthalle: Wiedereröffnung im April

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Das neue Foyer der Kunsthalle im Gründungsbau wird licht und großzügig Foto: Moka-studio
 
Der Eingang der Hamburger Kunsthalle mit dem neu gestalteten Eingangsportal soll ab April 2016 im Gründungsbau sein Foto: Moka-studio

Kunsthallen-Direktor Gaßner verabschiedet sich mit Manet-Ausstellung

City Das lässt so manchen Verantwortlichen für große Bauprojekte in Deutschland vor Neid erblassen: Das Datum für die Wiedereröffnung der Hamburger Kunsthalle nach Umbau und umfangreicher Modernisierung steht. Es ist der 29. April 2016 (und zwar schon seit Beginn der Bauarbeiten im letzten Jahr). Bei der Jahrespressekonferenz freuten sich der Direktor der Hamburger Kunsthalle, Hubertus Gaßner, und der Geschäftsführer, Stefan Brandt, über erfolgreiche Bauarbeiten im Kosten- und Zeitplan, deren Ende nun in vielen Bereichen schon abzusehen ist – und dabei war die Kunsthalle während des Umbaus die ganze Zeit geöffnet.

„Ich habe mit Caspar David Friedrich begonnen und höre jetzt mit Manet auf“
Hubert Gaßner


Das soll auch so bleiben, allerdings schrumpft das Programm in der letzten Phase der Bauarbeiten vom 11. Februar 2016 bis zum Eröffnungstag auf eine Ausstellung im Hubertus Wald Forum: „Eckersberg – Faszination Wirklichkeit. Das Goldene Zeitalter der dänischen Malerei“. Das Leitungsteam der Kunsthalle hofft, dass gerade diese Ausstellung zahlreiche Besucher in das Museum bringt, denn die Dänen sind in Hamburg beliebt – und Eckersberg gilt als bedeutendster dänischer Maler der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Mit 90 Gemälden erwartet den Besucher eine große Werkschau, besonders seine dänischen Landschaften und Marinen, auf denen er Wasser- Licht und Himmelsphänomene dokumentiert, haben viele Fans. Währenddessen wird dann in den anderen Gebäuden der Kunsthalle weiter fleißig gewerkelt werden. Das Modernisierungsprojekt ist getragen von der Leitidee der Wiederbelebung des historischen, zentralen Haupteinganges im Gründungsbau. Mit seiner Wiedereröffnung werden alle Gebäudeteile der Hamburger Kunsthalle zu einem einzigen Museumskomplex zusammengeführt. Das neue repräsentative Foyer und Treppenhaus des Gründungsbaus soll hell und großzügig den Besucher in das Museum hineinführen – und auch die Räume für die Präsentation der Kunstwerke erhalten ein neues Gesicht. Farben, Fußböden, Wände und immer wieder das Licht sollen in neuem Glanz erstrahlen. Für die Eröffnung nach dem Umbau verspricht Kunsthallen Geschäftsführer Stefan Brandt einen Strauß von Eröffnungsattraktionen, so soll es am 30. April und am Sonntag, 1. Mai, ein Bürgerfest geben. In den Monaten danach stellen sich die vier großen Sammlungsbereiche jeweils mit großen Ausstellungen vor: Die Gegenwartskunst, die Alten Meister, die Klassische Moderne und das 19. Jahrhundert. Der Auftakt mit einer großen Manet Ausstellung ist spektakulär – und doch ist er auch ein Abschied: Kunsthallen-Direktor Hubertus Gaßner wird diese Ausstellung als Kurator gestalten und danach in den Ruhestand gehen. „Ich habe mit Caspar David Friedrich begonnen und höre jetzt mit Manet auf“, sagt Gaßner, bei diesen beiden großen Vorzeige-Künstlern kann die Hamburger Kunsthalle jeweils mit großartigen eigenen Werken aufwarten. Auf die Ausstellung „Manet – Sehen. Der Blick der Moderne“ ab 27. Mai 2016 können sich Kunstfreunde jetzt schon freuen – und natürlich auf die wunderschöne „Nana“ von Édouard Manet, wohl eines der beliebtesten Gemälde aus dem Bestand der Hamburger Kunsthalle. (sh)

Weitere Infos: Hamburger Kunsthalle
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