Letzte Saison für Simone Young

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Opernintendantin Simone Young geht in ihre letzte Spielzeit in Hamburg Foto: Klaus Lefebrve
City Die neue Spielzeit an der Hamburgischen Staatsoper 2014/15 wird die letzte von Opernintendantin Simone Young sein, aber sie macht kein großes Aufsehen darum. Es wird keine Retrospektive ihrer Arbeiten geben. „Wir schauen nach vorn und nicht zurück“, sagte die Intendantin bei der Vorstellung des Spielplans. „Vollendung und Wiedersehen“ lautet das Motto.

Die helle Nacht

Mit einer Uraufführung am Ende der Spielzeit verabschiedet sich die Intendantin nach zehn Jahren Hamburgische Staatsoper: „la bianca notte / die helle nacht“ (Premiere 10. Mai 2015) von Beat Furrer, „einem der bedeutensten Komponisten unserer Zeit“, so Simone Young. Nach Texten von Dino Campana, der ein Künstlerschicksal um Verlust von Heimat und von kreativer Kraft ausbreitet. Damit schließt sich für die Intendantin ein Kreis, denn sie begann vor zehn Jahren mit Paul Hindemiths „Mathis der Maler“, auch einem Werk über ein Künstlerleben.
Die Spielzeit wird am 20. September mit der Opéra-bouffe „La Belle Hélène“ von Jacques Offenbach aus dem Jahre 1864 eröffnet. Doucet und Barbe verlegen die Handlung aus den griechischen Sagen auf ein Kreuzfahrtschiff.
Es folgen das Melodramma „Luise Miller“ von Guiseppe Verdi, eine Vertonung von Schillers Drama „Kabale und Liebe“, in der musikalische Leitung von Simone Young (Premiere: 16. November), „La Fanciulla del West“ von Giacomo Puccini, der „erste Spaghetti-Western der Oper“, so Simone Young (Premiere: 1. Februar 2015) und „Die tote Stadt“ von Erich Wolfgang Korngold, der vor allem durch Filmmusiken bekannt wurde - Premiere: 22. März 2015 (ch).
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