Mörderische Mode

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Ausstellung über die Textilproduktion in der 3.Welt

City Fast Food, Fast Fashion – alles schnell und billig, doch die Massenproduktion hat Schattenseiten. Bei der Mode sind es menschenunwürdige Arbeitsbedingungen an den Produktionsorten der Textilindustrie und Umweltverschmutzung durch Chemikalien. Spätestens seit der Berichterstattung über den Einsturz des Fabrikgebäudes Rana Plaza in Bangladesch im Jahr 2013 mit über 1000 Toten fragen immer mehr deutsche Konsumenten nach den Produktionsbedingungen, und die großen Textilmarken müssen sich diesen kritischen Fragen stellen. Das Museum für Kunst und Gewerbe wirft in der Ausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode“ einen Blick hinter die Kulissen der Textilwirtschaft. Die sozialen und ökologischen Folgen der Massenproduktion sind dabei genauso Thema wie alternative Möglichkeiten für nachhaltige Mode. Die Besucher sehen Bilder, die aufrütteln und schockieren, sie erhalten aber auch gleichzeitig Anregungen, wie der politisch korrekte Kleiderschrank von morgen aussehen könnte. Analog zum „Slow Food“-Trend bei der Ernährung gewinnt auch bei der Mode die „Slow Fashion“-Bewegung an Bedeutung. Die zentralen Ziele sind eine umweltschonende Herstellung und Auswahl der Rohstoffe, fairer Handel, eine nachhaltige Produktion und hochwertige Verarbeitung mit möglichst wenig Chemie. (sh)

Bis 20. September, Di-So 10-18 Uhr, Do bis 21 Uhr, Museum für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz, Eintritt: 10 Euro, erm. 7 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei. Weitere Infos zur Ausstellung im Internet
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