Reeperbahnfestival: Hamburg wird Musikhauptstadt

Anzeige
Kleine Clubs und Tuchfühlung: Das macht das Reeperbahnfestival aus Foto: ho

Europas größtes Club-Festival lockt mit unzähligen Konzerten, angesagten Newcomern, Ausstellungen und Lesungen

Hamburg Ab kommendem Mittwoch (21. September) wird Hamburg wieder für vier Tage zur Musikhauptstadt. Grund ist das Reeperbahnfestival, das größte Club-Festival Europas, das vom 21. bis zum 24. September mehr als 450 Bands aus aller Welt nach Hamburg lockt. Die treten außer in bekannten Konzerthallen vor allem in kleinen Clubs oder ungewöhnlichen Locations wie dem Michel, der Millerntorwache oder „Saturn“, dem Museum für Kunst und Gewerbe oder dem Plattenladen Michelle Records in der Innenstadt auf. Ziel ist es, noch unbekannten Künstlern die Chance zu geben, ihre Fan-Basis auszubauen. Das lockt seit Jahren immer mehr Musikfans an, im vergangenen Jahr mehr als 30.000.

Festival-Programm


Denn nicht wenige Interpreten füllten nur wenige Jahre später plötzlich große Hallen, darunter Namen wie Cro, Kraftklub, Ed Sheeran, Biffy Clyro oder Damian Rice. Was vor über zehn Jahren ganz beschaulich in zwei Dutzend Musikklubs entlang der sündigen Meile begann, ist mittlerweile nicht mehr nur ein Musikfestival, sondern auch ein Branchentreff mit Konferenz über das Musikgeschäft und auch ein Kunst-Event. Denn neben den unzähligen Konzerten gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Lesungen und Ausstellungen, auch in Galerien in der Neustadt. (ho)

Reeperbahnfestival 2016: Mittwoch bis Sonnabend, 21. bis 24. September, Tickets von 25 Euro (Tagesticket) bis 92 Euro (vier Tage, ganzes Festival). Programm und weitere Infos unter reeperbahnfestival.com
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige