Schönheit ist nicht alles

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Die Kumpels Kent (Chris Casey, l.) und Greg (Jed Shardlow) haben sich einiges Ernstes zu sagen.Foto: Kock

„Reasons to be pretty“ am English Theatre

Uhlenhorst. Stephanie ist richtig sauer. Ihr Freund Gregg hat ihr Gesicht im feuchfröhlichen Kreise seiner Freunde als nur „normal“ bezeichnet. Für Stephanie ein Grund, die ohnehin kriselnde Beziehung zu beenden. Derweil verknallt sich Greggs Freund Kent in eine junge Schönheit, obwohl seine Freundin Carly ein Kind von ihm erwartet.
Um den Stellenwert, die Macht der Schönheit geht´s in Neil LaButes Stück „Reasons To Be Pretty“, das kürzlich im English Theatre of Hamburg Premiere hatte. Und um die Unsicherheit junger Menschen, die auf wenig mehr setzen als auf ihr Aussehen. Das spielt ein hervorragendes junges Ensemble in der Regie von Clifford Dean, einem der beiden Gründer und Betreiber des English Theatres. Lange Dialoge zwischen den vier jungen Protagonisten um Liebe, Schönheit, Werte einer Beziehung, um Lüge und Wahrheit, werden bei diesen vier Darstellern nie langweilig. Madeleine Hutchins, Gabrielle Douglas, Jed Shardlow und Chris Casey spielen mit Leichtigkeit und großer Intensität, so dass man gebannt an ihren Worten hängt. Mitunter wird es handgreiflich. Gregg und Kent kommen sich in die Wolle, nachdem Gregg Carly von Kents neuer Flamme berichtet hat. Und Stephanie scheuert ihrem Ex-Freund eine bei deren endlosen Auseinandersetzungen, die trotz freundlichem Beginn immer wieder unerfreulich werden. Am Ende begreift nur Greg, dass Schönheit nicht alles ist. „Reasons To Be Pretty“ wird bis zum 10. November gespielt. (ch)
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