Von Matisse bis Picasso

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Geert Jan Jansen stellt seine Kopien in der Metropolitan Gallery aus Foto: Boon/ Repro: cy

Meisterfälscher Geert Jan Jansen stellt aus. Und die Kripo ist dabei

Von Cetin Yaman
City Der Name Geert Jan Jansen steht weltweit für einen der größten Kunstfälscher und ist in einer Reihe mit Konrad Kujau und Wolfgang Beltracchi zu nennen. Ab dieser Woche gibt es nun die erste große Retrospektive seiner (Kopier-) Arbeiten in der Metropolitan Gallery in Hamburg zu sehen.
Chagall, Matisse, Picasso, Appel: Geert Jan Jansen hat von allen Meisterfälschungen hergestellt. Im Jahre 2000 wurde er dafür gerichtlich verurteilt, und nach dem Abbüßen seiner Strafe zeigt sich der Niederländer nun geläutert. Die Ausstellung trägt den Titel „Magenta“ - benannt nach dem Buch, das Jansen während seiner sechsmonatigen Untersuchungshaft in Frankreich geschrieben hat. „Wir freuen uns sehr, dass wir Geert Jan Jansen als erste Galerie überhaupt präsentieren dürfen“, sagt Galerist Gregor Bröcker. Ausgestellt werden neben einer großen Auswahl an Fälschungen ebenso eigene Arbeiten von Geert Jan Jansen. Zudem wird einer der wichtigsten, wenn auch eher unfreiwilligen „Weggefährten“ aus Jansens Zeit als Meisterfälscher bei der Eröffnung anwesend sein: der deutsche Kommissar, der ihn damals ins Visier nahm und im Gefängnis von Orleans befragte.

Die Vernissage ist morgen am Donnerstag, 10. September, ab 18.00 Uhr. Geert Jan Jansen wird selbst anwesend sein. Die Ausstellung „Magenta“ geht vom 11. September bis 11. Oktober 2015. Die Metropolitan Gallery (Am Sandtorpark 2 in der Hafen City) ist geöffnet dienstags bis sonntags von 12 bis 19 Uhr.
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