14.744 Stimmen für die Seilbahn in Hamburg

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Dr. Herlind Gundelach (v.r.) , Joachim Stratenschulte und Thomas Magold überreichen Anna Mareike Oetken, Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Kreis- und Bezirkswahlleiters, die Unterschriften

Bürgerbegehren für Elbprojekt rückt näher. Jetzt ist der Bezirk am Zug

Hamburg. Bekommt Hamburg eine Seilbahn? Fakt ist: Die Pläne einer engagierten Gruppe haben die nächste Hürde genommen.

„Die große Zustimmung im Bezirk hat uns gezeigt, dass es sich lohnt für eine so einzigartige Attraktion wie die Seilbahn zu kämpfen.“ Thomas Magold

Nach sechs Monaten Einsatz auf den Wochenmärkten und Straßen im Bezirk reichten Thomas Magold, ehemaliger ehrenamtlicher Vorsitzender des Tourismusverbandes Hamburg e. V., Dr. Herlind Gundelach, Senatorin a. D. sowie Vorsitzende des Bürgervereins Wilhelmsburg e. V., und Joachim Stratenschulte, Oberst a. D. und geschäftsführender Vorstand der Stiftung Rickmer Rickmers, offiziell die insgesamt 14.744 gesammelten Unterschriften für die Hamburger Seilbahn beim Bezirksamt Hamburg-Mitte ein.
Mit Startpunkt an der Glacischaussee soll eine Seilbahn von 1.500 Metern Länge die City mit dem Südufer der Elbe verbinden. Die Kosten von rund 35 Millionen Euro würde ein privates Konsortium aufbringen - ohne Steuergelder. Das Projekt ist auf zehn Jahre befristet, ein Rückbau würde ebenfalls durch den Betreiber bezahlt.
Nun muss das Bezirksamt innerhalb eines Monats feststellen, ob insgesamt rund 6.000 gültige Unterschriften eingereicht wurden. „Da wir insgesamt mehr als doppelt so viele Unterschriften wie erforderlich abgegeben haben, sind wir sicher, dass das Bürgerbegehren auch zustande kommt“, erklärte Gundelach.

Initiatoren: Wir würden uns auch direkt einigen

„Sobald es hier ein Ergebnis gibt, muss das Bezirksamt die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte und uns informieren.“ Dann ist die Bezirksversammlung am Zug: Sofern diese dem Anliegen des Bürgerbegehrens nicht innerhalb von zwei Monaten unverändert oder in einer Form zustimmt, die von den Initiatoren gebilligt wird, muss spätestens vier Monate nach der Feststellung des Zustandekommens ein Bürgerentscheid durchgeführt werden.
Die Kosten für einen Bürgerentscheid müsste der Bezirk und somit der Steuerzahler übernehmen. „Wir wären für einen Bürgerentscheid gerüstet“, so Stratenschulte. „Selbstverständlich würden wir uns aber auch sehr freuen, wenn es eine direkte Einigung mit der Bezirksversammlung gibt.“ (wb)
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1 Kommentar
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Theresa Jakob aus Neustadt | 29.03.2014 | 08:32  
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