16. Plattdeutsche Buchmesse lädt ein

Anzeige
Freuen sich auf die 16. Plattdeutsche Büchermesse im Ohnsorg Theater: Ohnsorg-Intendant Christian Seeler (v.l.), Ulrike Möller, die Leiterin Niederdeutschen Bibliothek der Carl-Toepfer-Stiftung und deren Vorstandsvorsitzender Michael KellerFoto: Hanke
St. Georg. „Plattdeutsche Bücher werden schöner und vielseitiger, und es werden unverändert viele Kinderbücher op Platt produziert.“ Diese Bilanz über Geschriebenes auf Niederdeutsch 2013 zog Dr. Ulrike Möller, die Leiterin der Niederdeutschen Bibliothek, bei der Vorstellung der 16. Plattdeutschen Büchermesse, die wie im Vorjahr im Ohnsorg Theater am Heidi-Kabel-Platz stattfinden wird. Am 9. und 10. November präsentieren 47 Verlage aus neun Bundesländern jeweils ab 13 Uhr ihre plattdeutschen Neuerscheinungen. Stündlich werden Autorinnen und Autoren auf der Studiobühne im ersten Stock aus ihren Büchern lesen. Auch Rainer Prüss, der Autor des Plattdeutschen Buch des Jahres 2013 ist dabei. Am Sonntag liest er gleich als erster um 13.15 Uhr aus seinem prämierten Buch „Beten watt in swatt un witt von Neihmaschinen und Fensterkitt“. Die Jury beeindruckte das ganz in Schwarz-Weiß gehaltene Layout des Gedichtbandes und die „überraschenden und nicht selten humorvollen Wendungen“ der Texte. Außerdem werden in diesem Jahr viele so genannte Wendebücher vorgestellt, Bücher mit sowohl niederdeutschen als auch hochdeutschen Texten, die man drehen muss, um die anderssprachigen Zeilen zu lesen. Sie richten sich sehr oft an Kinder, führen spielerisch in die plattdeutsche Sprache ein. Zum Beispiel: „Dat du min Leevste büst“. Erzählt auf plattdeutsch eine Liebesgeschichte auf dem Lande und wenn man´s umdreht eine in der Stadt - auf hochdeutsch. Auch neu: Plattdeutsches findet immer häufig Eingang in Reiseführern. Die Carl-Toepfer-Stiftung, die die Plattdeutsche Buchmesse veranstaltet, und das Ohnsorg-Theater freuen sich sehr auf die 16. Auflage der Buchschau, denn die erste Buchmesse im Ohnsorg Theater im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg. „Die Besucherzahl hat sich verdoppelt. Das macht unser neuer Standort am Hauptbahnhof. Der ist durch nichts zu ersetzen“, strahlte Ohnsorg-Intendant Christian Seeler bei der Vorstellung der Messe. (ch)

Sa., 9. Nov., 13-21.30 Uhr, und So., 10. Nov., 13-18 Uhr, Ohnsorg-Theater
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige