36. Hamburger Pride Week startet am 30. Juli

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Die CSD-Parade zieht jedes Jahr unzählige Menschen an Foto: Martin Stiewe/Melanie Leonhard

Bis zum 7. August wird es wieder bunt in der Hansestadt

St. Georg Sie sind schwul oder lesbisch, bi- oder transsexuell: Die Farben des Regenbogens stehen für die Vielfalt ihrer geschlechtlichen Orientierungen. Selbstbewusst andersrum fordern sie nichts weniger als: Toleranz, Respekt und Gleichberechtigung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Tanzen und Feiern, dazu ein Katalog politischer Forderungen: Mit Party und Kunst, Info und Diskussion wird die 36. Hamburg Pride zugleich auch hochpolitisch. Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard (SPD) übernahm die Schirmherrschaft. Schon kürzlich beteiligte sich Katharina Fegebank (Grüne) bei den Mahnwachen vor dem US-Konsulat – nach dem mörderischen Anschlag in Orlando. Am vergangenen Donnerstag eröffnete Hamburgs zweite Bürgermeisterin die Open-Air-Ausstellung „Von hinten“. Das Kunstprojekt von Alexa Seewald setzt Zeichen für Akzeptanz und Vielfalt. Noch zu sehen auf dem Vorplatz der Deichtorhallen bis zum 11. August.

Mega-Parade am 6. August

Die Lange Reihe wird für eine Woche zum „Gay Village“. Unter dem Motto „Normal ist, wer Menschen achtet“ geht die Hamburger Community dann auf die Straße – „bunt, laut und politisch“: Eine Mega-Parade zum Christopher Street Day (CSD) zieht als Höhepunkt der Pride Week am Sonnabend, 6. August, durch die Innenstadt. „Menschen zu achten heißt, sie in ihrer Vielfalt zu akzeptieren, ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung zu wahren und ihnen solidarisch zur Seite zu stehen, wo Hilfe und Schutz erforderlich sind“, erklären die Veranstalter ihr Motto. Dies bedeute auch, „sich gegen Ausgrenzung und Hass, gegen Rassismus, Homo- und Transphobie zu wehren“. Zur CSD-Parade unter der Schirmherrschaft von Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard (SPD) werden rund 15.000 Teilnehmende und eine Vielzahl von Besuchern erwartet. Start: 12 Uhr, Lange Reihe. Am gesamten Wochenende, Fr., 5., bis So., 7. August werden Ballindamm, Jungfernstieg und Binnenalster zur riesigen Open-Air-Party und Info-Meile mit CSD-Straßenfest. Das CVJM-Haus, An der Alster 40, ist als traditionelle Anlaufstelle schon bekannt: Vom 31. 7. bis 4. 8. bietet das „Pride House“ hier Raum für zahlreiche Vorträge, Diskussionen und Lesungen. Für Begegnung und Austausch sorgt das durchgehend geöffnete Café. Die Festwoche startet mit der Pride Night am 30. Juli direkt auf der Reeperbahn. (wh)

Das umfangreiche Programm auf: www.hamburg-pride.de
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