Alsterlinien-Erweiterung „unwirtschaftlich“

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Die Alsterschifffahrt bleibt wohl auch künftig vorwiegend den Touristen in der Hansestadt vorbehalten Foto: Hanke

Verkehrsbehörde und SPD-Bürgerschaftsfraktion erteilen Pläne Absage

Alster. Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation und die SPD-Bürgerschaftsfraktion haben mittlerweile ablehnend auf den Vorstoß der CDU Hamburg-Nord hinsichtlich einer Reaktivierung der Alsterlinienverkehrs reagiert. „Aufgrund der langen Fahrzeiten und der geringen Transportkapazitäten wäre ein Fährverkehr keine leistungsfähige Ergänzung des derzeitigen Busverkehrs. Die betrieblichen Kosten des Verkehrsdienstes würden in keinem angemessenen Verhältnis zu den zu erzielenden Einnahmen stehen. Der Linienverkehr mit Alsterfähren wurde bereits 1984 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt“, antwortet die Verkehrsbehörde. „Es gibt für eine Ausweitung des Linienverkehrs nicht genügend Schiffe. Außerdem verkehrt die Alsterschifffahrt nur im Sommerhalbjahr. Da ist der Kosten-Nutzen-Faktor nicht besonders gut“, kommentierte die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Martina Koeppen.
Im Artikel über den Linienverkehr der Alsterschifffahrt in der WochenBlatt-Ausgabe vom 19. Juni ist bei Angabe der Fahrpreise ein Fehler passiert: Die Alsterkreuzfahrt kostet nicht nur bis zum Mühlenkamp, sondern ab der fünften Station 8,50 Euro bis zum vorletzten Anleger. Die gesamte Fahrt vom Jungfernstieg und wieder zurück zum Jungfernstieg kostet 12 Euro. Das ist der Höchstpreis. (ch)
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