Aufstieg und Fall einer Sport-Ikone

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Das Cover zum Buch von Sandra Völker Foto: Orell Verlag

Sandra Völker liest aus ihrer Biografie

Hafencity Es ist eine dieser Geschichten, die Schlagzeilen machen – mit allem, was ein Drama braucht: ein Promi, Blitzlichtgewitter, sportliche Höhenflüge und weltweite Aufmerksamkeit – und dann der Absturz, Schulden, Privatinsolvenz, Hartz IV. Eine der erfolgreichsten Spitzensportlerinnen Deutschlands hat das erlebt: Sandra Völker, heute 41, schwamm Welt- und Europarekorde, erhielt drei olympische Medaillen sowie 60 Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften. Nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn 2008 beendete sie ihre Laufbahn als aktive Schwimmerin – und hatte danach nur noch „Pech“, wie sie heute sagt. Darüber hat Völker nun ein Buch geschrieben.
„An Land kannst du nicht schwimmen – wie ich Olympia gewann, fast alles verlor und wieder ins Leben fand“ heißt die 256 Seiten starke Lebensbeichte der gebürtigen Lübeckerin, die lange in Hamburg wohnte. Sie reflektiert über ihre Zeit als Schwimmerin und die Zeit danach.
Wie wird man eine Spitzensportlerin? Wie funktioniert ein Leben aus dem Koffer? Wie geht man mit dem Druck der Öffentlichkeit um – und den Medien?
Und wie geht man als erfolgsgewohnter Mensch damit um, wenn man verliert? Sandra Völker musste 2013 Privatinsolvenz beantragen, für die sie im Folgejahr einen Teil ihrer Medaillen versteigern konnte. Doch Sandra Völker gibt nicht auf: „Ich musste mich freischwimmen“, sagt sie heute, sowohl privat als auch beruflich.
Am 12. Juni wird sie in der HafenCity aus ihrem bei Orell Füssli erschienenen Buch lesen und von ihren Erfahrungen erzählen. (bcb/wb)

Freitag, 12. Juni, 20 Uhr, Club 20457, Osakaallee 8. Karten: 10 Euro, www.eventim.de und an der Abendkasse
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