Bauarbeiten am Gänsemarkt verzögern sich

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So wird der runderneuerte Gänsemarkt bald aussehen Foto: BID Gänsemarkt

In Hamburgs Innenstadt wird weiter gehämmert und gebaggert. Geplante Termine im Oktober und November nicht zu halten

Von Christian Hanke
Neustadt
Überall wird gehämmert, gebaggert und Sand geschaufelt: der Gänsemarkt ist seit drei Monaten eine einzige Baustelle. Wann die Bauarbeiten beendet werden und der Markt wieder offen ist, ist aktuell unklar. Bisher sollten der Ostteil des Marktes am 19. Oktober und die Ecke zum Jungfernstieg am 10. November wieder zugänglich sein. Diese Termine können laut BID (Business Improvement District) Gänsemarkt jedoch nicht mehr gehalten werden. Die Bauplanung wird gerade überarbeitet, heißt es beim BID. Sicher ist: Das Lessing-Denkmal wird wieder in die Mitte gerückt. Wissenswertes soll auf in den Boden eingelassenen Messing-Platten zu lesen sein. An manchen Stellen können Passanten schon erahnen, wie der Gänsemarkt einmal aussehen wird. An der Süd- und der Westseite sowie in einem Teil der ABC-Straße sind bereits neue Gehwegplatten verlegt worden. Rund 8.000 Quadratmeter portugiesische, gelb-beige Granitsteine zieren bei Fertigstellung den Boden. Zudem werden fünf neue Bäume gepflanzt. Bänke, Fahrradständer und Stadtmobiliar werden erneuert. Zusätzliche Reinigungen, Serviceleistungen und Marketingaktionen sind vorgesehen. Der BID wird sich vorerst vier Jahre lang um den Gänsemarkt kümmern. Dafür steht ein Budget von 4,1 Millionen Euro zur Verfügung. 2,7 Millionen wird voraussichtlich die Neugestaltung kosten. Im nächsten Jahr werden auch die Gerhof- und ein Teil der Poststraße erneuert.
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