Countdown zum 827. Hamburger Hafengeburtstag

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Segler vor Hamburg-Kulisse: Unzählige schöne Hamburg-Fotos entstehen jedes Jahr während des Hafengeburtstags Foto: HMC/ Nicolas Maack
 
Das Schlepperballett ist traditionell ein Highlight des Hafengeburtstags, am Sonnabend um 15 Uhr geht´s los Foto: HMC/ Nicolas Maack

Schlemmer- und Party-Meile, Schlepperballett, Windjammerparade und ein Feuerwerk zur AidaPrima-Taufe

Hamburg ist wieder in Feierlaune. Schon in wenigen Stunden startet das größte Hafenfest der Welt, und dieses Jahr wird wegen Himmelfahrt gleich vier Tage lang gefeiert. Da ist der nächste Besucherrekord so gut wie programmiert. Von Donnerstag an feiert Hamburg mit über 1 Million Besuchern aus dem In- und Ausland seinen Hafen. Mehr als 300 Schiffe kommen deshalb von allen Weltmeeren und treffen sich hier: prachtvolle Windjammer, imposante Kreuzfahrtschiffe, Marineeinheiten, Rettungs- und Einsatzfahrzeuge, Luxusyachten und Museumsschiffe machen entlang der Landungsbrücken, in der Hafencity und im Museumshafen Oevelgönne fest. Neben der deutschen Drei-Mast-Bark Alexander von Humboldt II sowie den beiden Drei-Mast-Vollschiffen Dar Mlodziezy aus Polen und Mir aus Russland ist zum ersten Mal der portugiesische Vier-Mast-Gaffelschoner Santa Maria Manuela in Hamburg dabei. Insgesamt neun Kreuzfahrtschiffe laufen für das Fest ein, dazu zählen Luxusliner wie die Europa und AidaAura sowie das neue Flaggschiff von Aida Cruisis, die rund 300 Meter lange AidaPrima. Ihr großer Tag ist am Sonnabend, der Kreuzfahrer wird abends feierlich getauft. Den ganzen Tag über gibt es einen kostenlosen Barkassenshuttle (Pontons Höhe Baumwall), der die Besucher ganz nah an das Schiff bringt. Gegen 20 Uhr wird der Luxusliner Kurs auf die Elbphilharmonie nehmen, dort beidrehen und anschließend gemeinsam mit der AidaAaura vor den Landungsbrücken in Position gehen. Gegen 22.15 Uhr beginnt die Taufzeremonie und anschließend gibt´s ein Feuerwerk der Superlative an den Landungsbrücken.

Auftakt im Michel


Der offizielle Auftakt des Hafengeburtstags ist der Eröffnungsgottesdienst im Michel am Donnerstag um 14 Uhr. Dabei sind neben Hauptpastor Alexander Röder neun Geistliche aus fünf Nationen und der Moderator Yared Dibaba. Musik macht der Shanty-Chor „De Tampentrekker“. Kurz nach der Messe findet im Hafen auf der Rickmer Rickmers die offizielle Eröffnung des Hafengeburtstags statt und damit fällt der Startschuss für das größte Hafenfest der Welt. Erstes Highlight ist die Einlaufparade am Donnerstag um 16 Uhr.

„Harbour Pride“ am Fischmarkt


Bis in die späte Nacht locken die Attraktionen der sechs Kilometer langen Party-Meile zwischen Baumwall und Landungsbrücken, in der HafenCity und im Museumshafen Oevelgönne mit zahlreichen Live-Bühnen. Hafen-Rock gibt es auf den Bühnen an der Hafenstraße, und auch das Schwul-Lesbische „Harbour Pride“ feiert am Fischmarkt den HafenGayburtstag mit viel Live-Musik. Für Große und Kleine das allerschönste am Hafengeburtstag sind jedoch die Schiffe, hautnah zu erleben bei Schiffsführungen im Rahmen von „Open Ship“. Die Großsegler und auch viele Einsatzfahrzeuge machen mit. Ein „Hingucker“ am Freitag sind die Vorführungen des Super-Rennkatamarans „Sailing Series“ ab 18.15 Uhr an den Landungsbrücken (Wiederholung Sonnabend 18.50 und Sonntag 10.20 Uhr). Das traditionelle Highlight am Sonnabend ist das Schlepperballett um 15 Uhr, bei dem die Hafenschlepper zu klasssicher Musik und Musical Songs auf der Elbe vor den Landungsbrücken tanzen und Pirouetten drehen. Der Hafengeburtstag endet am Sonntag ab 16 Uhr mit der Auslaufparade. (sh)

Hafengeburtstag 5. bis 8. Mai, Programmübersicht unter www.hamburg.de oder täglich von 8 bis 20 Uhr unter der Hotline der Hamburg Tourismus GmbH Telefon 300 51 300

Info: Verstärktes HVV-Angebot zum 827. Hafengeburtstag



Von Donnerstag, 5. Mai, bis Sonntag, 8. Mai, feiert Hamburg den Hafengeburtstag. Hierfür setzt der HVV auf allen U- und S-Bahnlinien längere Züge ein und verdichtet den Takt im Innenstadtbereich. Am Freitag und Sonnabend fahren die U- und S-Bahnen eine Stunde länger, das heißt bis etwa 1.30 Uhr nach Norderstedt Mitte, Ohlstedt/Großhansdorf, Niendorf Nord, Mümmelmannsberg, Wandsbek-Gartenstadt, Wedel, Poppenbüttel (nicht zum Airport), Pinneberg, Aumühle und Neugraben (nicht nach Stade). Zusätzlich wird der 10-Minuten-Takt im inneren Stadtbereich bis etwa 1.30 Uhr verlängert. Auch die AKN setzt auf den Linien A 1 und A 2 an diesen Tagen zusätzliche Züge ein. Auf der Linie RB 81 fährt in den Nächten von Freitag auf Sonnabend und von Sonnabend auf Sonntag ein zusätzlicher Zug um 1.55 Uhr von Hauptbahnhof nach Ahrensburg. In den Nächten von Freitag auf Sonnabend und von Sonnabend auf Sonntag beginnt anschließend der übliche durchgehende Nachtbetrieb der U- und S-Bahnen. Auf den Fährlinien der HADAG kann es, verbunden mit zeitweiligen Sperrungen der Elbe (insbesondere vor den Landungsbrücken), zu Verspätungen und Einschränkungen kommen. Zu Zeiten von Vollsperrungen wird jeglicher Fährverkehr von den Landungsbrücken eingestellt und die Linien 61 und 62 ausschließlich zwischen dem Anleger Altona und dem Anleger Finkenwerder bzw. Neuhof bedient.

HVV-Linien:


- Zur „Hafenmeile“: Linien S 1, S 3
- Zur Speicherstadt: Linie U 1 bis Meßberg, Linie U 3 bis Baumwall, (Linie U 4 bis Überseequartier), Fährlinie 72 bis Elbphilharmonie
- Zum Museumshafen: Buslinie 112 bis Neumühlen/Övelgönne, Fährlinie 62 bis Neumühlen
- Zur Hafencity: Linie U4 bis Überseequartier, Fährlinie 72 bis Elbphilharmonie
- Fahrgäste werden gebeten, vor ihrer Anfahrt die aktuellen Fahrplanabweichungen zu beachten. Detaillierte Fahrplanauskünfte sind erhältlich unter www.hvv.de, unter der HVV-Infoline 040 19449, per Handy unter m.hvv.de oder unter der HVV-App
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