Dank an Kinderhospiz

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Isabella Vertes-Schütter, Peer Gent und Ute Nerge wurden im Rathaus für ihr Engagement für die Sternenbrück gewürdigtFoto: Grell

Rathaus-Empfang für „Sternenbrücke“

City. Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz bat aus diesem Anlass zu einem Senatsempfang in das Rathaus.
In seiner Rede würdigte er die Arbeit der Sternenbrücke. „Hospize sind keine Selbstverständlichkeit. Wir haben sie vor allem dem Engagement und der Ausdauer ihrer aktiven Helfer zu verdanken, die diese Ergänzung staatlicher und privater Hilfsangebote ins Leben gerufen haben.“ Der große persönliche Einsatz der festen und ehrenamtlichen Mitarbeiter mache das Kinder-Hospiz Sternenbrücke zu einem Baustein in der sozialen Infrastruktur der Stadt. Bürgermeister Scholz sprach den Haupt und ehrenamtlichen Mitarbeitern seinen großen Dank aus.
Als die Sternenbrücke als erstes Kinder-Hospiz im Norden und Modellprojekt in Hamburg am
17. Mai 2003 eröffnete, gab es, außer einem Kinderhospiz im Sauerland, bundesweit keine weiteren Unterstützungsangebote für betroffene Familien. Längst ist das Haus in Rissen, das Familien mit Kindern, die unter lebensverkürzenden Krankheiten leiden unterstützt, über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Das Kinder-Hospiz wurde zum Vorbild für viele andere Einrichtungen. „Es gibt wenig, was uns so sehr erschüttert, wie der frühe Tod eines Kindes“, so Scholz.

Betreuung für Kinder
und Angehörige

In der Sternenbrücke können Kinder in Würde an der Seite ihrer Familienangehörigen ihre letzten Stunden leben und werden dabei vom Team der Einrichtung rund um die Uhr begleitet. Fürsorglich kümmern sich die Mitarbeiter im Hospiz auch um die Hinterbliebenen.
Die Vorstandsvorsitzende der Stiftung Kinder-Hospiz Sternenbrücke und Leiterin des Ernst-Deutsch-Theaters, Isabella Vertés-Schütter, dankte dem Senat für die Anerkennung durch die Stadt und ganz besonders für die Anteilnahme, die Bürgermeister Olaf Scholz bei seinen persönlichen Besuchen im Kinder-Hospiz Sternenbrücke gezeigt hat.
Ohne Spenden könne diese Einrichtung allerdings nicht existieren. Es gäbe sogar Kinder, die ihr Taschengeld als Unterstützung überweisen. Isabella Vertés-Schütter: „Die Sternenbrücke ist eine Brücke, die Menschen an dem Ort trägt, wo Himmel und Erde sich berühren“, schloss (kg)
Ausstellung zum
Kinder-Hospiz Sternenbrücke,
bis 14. Juni in der Rathausdiele, während der Öffnungszeiten
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