„Das Schiff“ legt ab

Anzeige
Wollen gemeinsam Kinder- und Jugendtheater auf „Das Schiff“ bringen: Britta Hemker, Markus Riemann, Frank Engelbrecht, Heiko Schlesselmann mit Sohn Jon und Elisabeth Hintze (stehend, v.l.) sowie Annika Corleis und Anna Marosi (unten, v.l.) Foto: Hanke

„Theater hilft“: Projekt für Kinder und Jugendliche startet

Altstadt Das Kinder- und Jugendtheaterprojekt der Theaterpädagogin Annika Corleis und der Schauspielerin Anna Marosi auf dem Kabarettdampfer startet. „Das Schiff“ (das Wochenblatt berichtete) geht in die Realisierungsphase. Die beiden Künstlerinnen wollen zwölf Kinder und Jugendliche aus Altstadt, HafenCity und Wilhelmsburg für ein Theaterprojekt auswählen, das im Frühjahr 2017 auf dem Schiff Premiere haben wird. Ein mit 10.000 Euro dotierter Publikumspreis des Sparda-Awards Hamburg, der Corleis und Marosi für ihre Projektidee im vergangenen Jahr verliehen wurde, macht es möglich. Als Kooperationspartner „mit Tat und Gedanken“ konnten die beiden jetzt die Kirchengemeinde St. Katharinen, den Klub K, Ort für Kreative im Katharinenviertel, und die Nelson-Mandela-Schule in Wilhemsburg gewinnen. Der Freundeskreis „Das Schiff“ ist natürlich auch mit im Boot. Das schwimmende Kabarett im Nikolaifleet an der Holzbrücke ist das örtliche Zentrum des Projekts. Geschäftsführer Heiko Schlesselmann ist der Lebenspartner von Annika Corleis. Auf dem Schiff wird ab September mit den zwölf Kindern und Jugendlichen Theater entwickelt und einstudiert. Andere Probenorte sind nicht ausgeschlossen. Von der Nelson-Mandela-Schule werden mindestens fünf Kinder mitmachen. Annika Corleis und Anna Marosi, die auch als Clowninnen für kranke Kinder gearbeitet haben, sind sicher, dass sie zwölf Kinder und Jugendliche für ihr Projekt finden werden. Spätestens im August soll das Ensemble stehen. „Die Kinder sollen uns erzählen, was sie bewegt. Daraus wird das Stück entwickelt“, erzählt Annika Corleis, die mit dem Ensemble auch viel außerhalb des Probenprozesses unternehmen will, um Gemeinschaft entstehen zu lassen.
Bei einem Projekt soll es nicht bleiben. Annika Corleis und Anna Marosi hoffen, eine kontinuierliche Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen aufbauen zu können, denn so Annika Corleis: „Ich bin der festen Überzeugung, dass Theater hilft.“ (ch)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige