Dauerbaustelle Lange Reihe

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Zurzeit ist die Lange Reihe teilweise komplett gesperrt, dann wieder nur in Richtung stadtauswärts befahrbar. Autofahrer müssen auch auf dem Ausweich- strecken mit Staus rechnen, denn überall gibt es jetzt Baustellen rund um die Innenstadt Fotos: kg/ ut (1)

Verzögerungen bei den Baumaßnahmen zerren an den Nerven

St. Georg In St. Georg wird seit Monaten gebaut. Im Zuge der Busbeschleunigung wurde bereits im vergangenen Jahr die komplette Straße umstrukturiert, die Haltebuchten der Busse auf die Fahrbahn verlegt und die Asphaltierungen erneuert. Im Stadtteil umstrittene Sprunginseln sind entstanden, Ampeln dafür weggefallen und der Bus soll nun um Minuten schneller am Ziel ankommen.

Lange hatten sich die Bewohner des Stadtteils direkt an der Alster gegen die Busbeschleunigung gewehrt, am Ende aber auch einige der eigenen Vorstellungen durchsetzen können, wie beispielsweise den Erhalt der Ampel an der Danziger Straße. Den Nutzen der Umgestaltung, verbunden mit der Dauerbaustelle und hohen Kosten, wurde vielen dennoch nicht deutlich.

Zurzeit geht in der Langen Reihe gerade wieder gar nichts, denn in zwei Bereichen, einmal im unteren Teil nahe des Krankenhauses am Lohmühlenpark und im oberen Bereich an der Kreuzung beim Schauspielhaus wird noch einmal kräftig gewerkelt.
Die Lange Reihe ist deshalb teilweise komplett gesperrt, für die nächsten Wochen aber auf jedem Fall nur einspurig in Richtung stadtauswärts befahrbar.
Da auch in anderen Bereichen, wie dem Mühlendamm, an der Straße gearbeitet wird, sind teilweise auch die Ausweichstrecken stark überlastet und ein Durchkommen in Richtung Innenstadt mit erheblichen Verzögerungen verbunden.

Weniger Touristen und kaum Laufkundschaft kommen jetzt aufgrund der Sperrungen in St. Georg ins Viertel und die Geschäftsinhaber klagen über mangelnden Umsatz. Gerade im Juni und Juli, in der Sommersaison, sei die Baustelle zwar „vielleicht nicht zu vermeiden“, trotzdem aber eine Katastrophe für die Gewerbetreibenden, vor allem für die gastronomischen Betriebe. „Wir sind froh, wenn es vorbei ist“, so der Tenor aus dem Bahnhofsviertel. (kg)
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