Demo gegen Parksünder

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Mit Spruchbändern machten Grundschülerinnen und -schüler auf die gefährliche Parksituation vor ihrer Schule in der Norderstraße aufmerksam. Foto: Hanke

Schüler und Eltern der Brechtschule fordern: Nicht in 2. Reihe parken

St. Georg. Es ist ein ständiges Ärgernis vor der Brechtschule in der Norderstraße. Immer wieder wird in zweiter Reihe geparkt, wodurch Kinder, welche die Straße überqueren, gefährdet werden. Jetzt reichte es den Kindern. Sie schrieben Spruchbanner und stellten sich mit diesen vor ihre Schule. „Es könnte auch Ihr Kind sein“ und „Regeln sind für alle da“ stand darauf oder ganz einfach „Nicht auf der Straße parken!“. „Wir unterscheiden echte Zweite-Reihe-Parker, die länger hier stehen, und die Mütter und Väter, die meist nur kurz anhalten, um ihre Kinder zur Schule zu bringen oder abzuholen“, erläutert Schulleiterin Anja Messerschmidt, die sich über die Aktion der Schülerinnen und Schüler sehr freute.
Beamte des Polizeikommissariats 11 am Steindamm begleiteten die Aktion, machten Autofahrer, die in zweiter Reihe parkten oder parken wollten, darauf aufmerksam, dass sie Kinder gefährden, die zwischen den Autos auf die andere Straßenseite laufen. Zum Beispiel, weil die Mutter, die das Kind von der Schule abholen möchte, mit ihrem Auto auf der gegenüberliegenden Straße wartet. „Es kommt sogar vor, dass die Mütter ihre Kinder heranwinken, und die dann einfach loslaufen, weil sie nur die Mutter im Blick haben. Kinder können die Gefahren des Straßenverkehrs nicht einschätzen“, erzählt Jürgen Schertenleib, der zuständige Polizeiverkehrslehrer, der die Grundschüler der Brechtschule regelmäßig mit dem richtigen Verhalten im Straßenverkehr vertraut macht.
Bürgernaher Beamter
Er wurde von den Kleinen freudig begrüßt und ging mit ihnen zu
Autofahrern, um sie auf die Gefahren aufmerksam zu machen, welche die für die Kinder darstellen. Auch Birger Falinski, der noch recht neue Bürgernahe Beamte in diesem Bereich von St. Georg war mit den Kindern im Einsatz. Seit einem halben Jahr betreut er den Süden des Stadtteils mit seinen vielen sozialen Einrichtungen, aber auch dem Museum für Kunst und Gewerbe. „Die Menschen kommen hier auf engstem Raum gut miteinander klar“, hat Falinski festgestellt. Bleibt zu hoffen, dass auch die Autofahrer vor der Brechtschule endlich mit der Situation vor der Schule besser umgehen: Also nicht in zweiter Reihe parken und Kinder
gefährden. (ch)
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