Denkmalgeschützte Deichtorhalle wird saniert

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Ab Mitte 2013 sollen die Türen der Nordhalle vermutlich ein Jahr lang für Besucher geschlossen bleiben.

13 Millionen Euro werden aus dem „Sanierungsfonds Hamburg“ bereit gestellt

Altstadt. Insgesamt 13 Millionen Euro aus dem „Sanierungsfonds Hamburg 2020“ werden für die Sanierung der Nordhalle der Deichtorhallen zur Verfügung gestellt. Fünf Millionen sind im Haushaltsplan 2012 bereits eingestellt, weitere acht Millionen folgen nach den Haushaltsberatungen im Juni 2013. Die SPD-Fraktion hatte einen dementsprechenden Antrag in die Bürgerschaft eingebracht, in dem es heißt: „Trotz kleiner punktueller Sanierungsmaßnahmen sind die Probleme dort so groß, dass sie den Ausstellungsbetrieb gefährden. Bereits 2010 ist es dort durch Tropfwasser zu Schäden an den ausgestellten Kunstwerken gekommen.“ Eines der Hauptprobleme in der denkmalgeschützten Halle sei die fehlende Klimatisierung. Mit der Folge, dass Kunstwerke nicht unter optimalen Bedingungen gezeigt werden könnten. Dies sei jedoch ein wichtiger Aspekt, wenn es darum geht, ob Museen oder Sammler ihre Werke als Leihgabe zur Verfügung stellen. Die 3.800 Quadratmeter große Nordhalle wurde bereits 1912/13 erbaut und diente – wie ihr südliches, 1.800 Quadratmeter großes Pendant – als Standort für den Hamburger Großmarkt. Seit 1989 werden die beiden Hallen für Ausstellungszwecke genutzt. Die Planungen für die Sanierung laufen. Die Baumaßnahmen sollen im Sommer 2013 beginnen. Voraussichtlich wird die Nordhalle dann für ein Jahr geschlossen bleiben. (ab)
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