Die „Löwen“ kommen

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Am Sonnabend, 6. Juli, findet die große Parade der „Löwen“ in Hamburgs City statt Foto: Ulrich Stoltenberg

25.000 Lions-Club Mitglieder bringen Farbe in die City

Von Nathalie Schnabel
City. Wenn die Lions kommen, wird es bunt rund um die Hamburger Binnenalster. 12.000 „Löwen“ reisen am 6. Juli in die Hansestadt und veranstalten eine große Umzugsparade in der Innenstadt. „Es wird ein tolles Spektakel für alle Hamburg-Besucher“, ist Matthias Rieger vom Hamburg Convention Bureau überzeugt. Insgesamt kommen sogar 25.000 Mitglieder, die auf dem Lions-Markt am Jungfernstieg Projekte vorstellen, bei der Parade zuschauen und sich austauschen. Bei dem Umzug zeigen sich die Mitglieder aus verschiedenen Nationen in landestypischen Trachten. Die Lions aus Australien werden beispielsweise ein überdimensionales Känguru im Schlepptau haben. Die Parade hat Tradition bei internationalen Zusammenkünften des Service-Clubs. „Es geht um die Präsentation der Lions nach außen“, so die verantwortliche Sprecherin Christina Krause. Außerdem sei es ein buntes, fröhliches Zusammenkommen der unterschiedlichen Länder.
Die Lions feiern mit der Veranstaltung ihre 96. Internationale Zusammenkunft – die Lions Clubs International Convention (LCIC). Gemeinsam setzt sich der Service-Club für soziale Projekte weltweit ein und spendet dafür Milliarden. Unter anderem engagieren sich die Lions für Sehbehinderte und nennen sich selbst die „Ritter der Blinden“.

Zuschauer können sich über die zahlreichen Projekte auf dem Lions-Markt am Jungfernstieg informieren.
Der Markt ist vom 5. bis 9. Juli täglich geöffnet und präsentiert unter anderem „Paul“ – eine Wasseraufbereitungsanlage in Form eines Rucksacks. „Paul“ steht dabei für Portable Aqua Unit for Livesaving und reinigt verschmutztes Wasser so, dass es trinkbar wird. Außerdem gibt es einen abgedunkelten Erlebnisgang, in dem sich Besucher „blind“ zurecht finden müssen.
Doch nicht nur Informationen warten bei der Veranstaltung auf den Besucher. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Zudem präsentiert eine Initiative der französischen Lions Clubs eine Kunstausstellung mit Malereien und Skulpturen. Die Werke der jungen Künstler stehen dabei zum Verkauf. „Das besondere am Lions-Markt ist, dass der Erlös aller Produkte, die dort erworben werden, in Hilfsprojekte fließen oder wie im Fall der französischen Künstler, Menschen unterstützen“, sagt Barbara Grewe, Organisationschefin der Convention.
Der Umzug startet am Rathausmarkt, zieht über den Reesendamm in Richtung Ballindamm über die Lombardsbrücke am Neuen Jungfernstieg vorbei und endet am Jungfernstieg. „Wer in die Innenstadt fährt, sollte mit U- und S-Bahnen anreisen“, rät Dieter Heering, ehemaliger Hamburger Polizeipräsident und Mitorganisator der Parade.
Von 8.30 bis 18 Uhr sind Reesendamm, Ballindamm, Lombardsbrücke, Neuer Jungfernstieg und Jungfernstieg für den Auto- und Busverkehr gesperrt. Auch die Zufahrten rund um die Alster sind gesperrt. Ordner, an ihren roten Kappen und gelben Westen zu erkennen sind, stehen mit Rat und Tat zur Seite. (nas)
Sonnabend, 6. Juli,
10-14.30 Uhr, rund um die Binnenalster
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