Die „Pfefferkörner“ drehen in Hamburg ihren Kinofilm

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Die Letterbox-Produzenten Holger Ellermann (hinten links), Kerstin Ramcke (davor) und Michael Lehmann (zweiter von rechts) am Filmset mit den „Pfefferkörnern“ Foto: flü

Die jungen Detektive der beliebten TV-Serie lösen schwierige Kriminalfälle. Ihr erster Film auf großer Leinwand kommt 2017

Hamburg Die jungen Detektive „Pfefferkörner“, die in der Hamburger Speicherstadt kniffeligen Kriminalfällen auf die Spur gehen, sind seit 17 Jahren bei kleinen Fernsehzuschauern Kult. „Die Serie hat viele Fans. Und viele fragten, wann ein Kinofilm kommt“, erzählt Holger Ellermann, der die Erfolgsserie zusammen mit seinen Kollegen Michael Lehmann und Kerstin Ramcke von der Jenfelder Filmproduktion Letterbox produziert. Die Dreharbeiten in der Speicherstadt laufen bereits, die jungen Pfefferkörner-Darsteller Marleen Quentin, Ruben Storck, Luke Matt Röntgen und Emilia Flint sind bis zu den Herbstferien von der Schule freigestellt. „Witzig“, findet der 12-jährige Ruben diese Verlängerung der Sommerferien. „Aber in den letzten Tagen hatte ich drehfrei. Da war mir langweilig und ich wäre lieber in die Schule gegangen.“ Damit die jungen Schauspieler, die zwischen neun und 13 Jahren alt sind, nach den Herbstferien in der Schule mitkommen, mussten sie bereits in den Sommerferien vorarbeiten, verrät Ellermann. Der Kinofilm mit dem Arbeitstitel „Die Pfefferkörner und der Fluch des schwarzen Königs“ ist für die vier Jungschauspieler, die fast alle schon Kameraerfahrungen gesammelt haben, auch der Einstieg in die neue Fernsehstaffel mit 13 Folgen. „Die Kids müssen alle zwei Jahre ausgewechselt werden“, so Ellermann, um den kindlichen Zuschauern nicht zu entwachsen. 50 bis 70 Jungen und Mädchen hätten sich pro Filmfigur um die Rollen beworben. Emilia war eine von ihnen: „Ich war immer ein Pfefferkorn-Fan. Es ist so ein cooles Gefühl, nun dabei zu sein“, freut sich die Neunjährige. Für die Dreharbeiten geht es bald weiter nach Südtirol. „Wir müssen den Zuschauern etwas bieten und die Berge sind als Gegensatz zur Hamburger Kulisse sehr reizvoll“, findet Holger Ellermann. Auch würde es mehr Abenteuer und Spannung vor aufwändigeren Motiven geben, etwa in einer Höhe von 3 000 Meter in den Bergen von Tirol. Für das Wagnis Kinofilm, das von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein mit 400 000 Euro gefördert wird, ist der Produzent hochzufrieden: „Die Kinder sind sehr talentiert und starten auf hohem Niveau. Bei der Auswahl war es nicht am wichtigsten, die allerbesten zu nehmen, sondern dass sie zusammen passen.“ Die „Pfefferkörner“ wurden von Ellermanns Unternehmen Letterbox entwickelt, das Serien, Reihen und Spielfilme für alle großen deutschen Sender und das Kino produziert. Dazu gehören populäre Serien wie „Notruf Hafenkante“, „Liebe am Fjord“, „Der Dicke“ oder „Großstadtrevier“ ebenso wie Romanverfilmungen wie Pascal Merciers „Nachtzug nach Lissabon“. Voraussichtlich im Herbst 2017 kommen die „Pfefferkörner“ auf die Leinwand. „Dann laufen wir über den roten Teppich und tragen schöne Kleider“, freut sich Emilia. (flü)
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