Ehrenplatz für „Adsche“

Anzeige
Neu im Miniatur Wunderland: Büttenwarder Foto: Haas

Zum 60. von Peter Heinrich Brix: Büttenwarder jetzt im Miniatur Wunderland

Hafencity Die Ehrenrunde ließ er sich zum Schluss nicht nehmen: Schauspieler Peter Heinrich Brix bestieg ein Moped auf Kehrwieder, gefolgt von seinen Fans aus dem Mofa- und Mopedclub Lütjensee, standesgemäß verkleidet in landwirtschaftlichen Outfits. Zuvor war Brix – alias „Adsche Tönnsen“ – zum Ehrenmitglied ernannt worden. 25 Mitglieder zählt der Club, der eisern das Ziel verfolgt, einmal in einer Folge von „Neues aus Büttenwarder“ auftreten zu dürfen. Immerhin werde die N3-Kultserie ja ganz in der Nähe von Lütjensee gedreht. Und deshalb war der 25 Köpfe zählende Club vollzählig zur Feier am vergangenen Montag erschienen.
Aus Anlass des 60. Geburtstages von Brix hatten die Gebrüder Braun den Mimen in ihr Miniatur-Wunderland eingeladen. Ihm zu Ehren werde „Büttenwarder“ im Miniformat wenige Meter von der Elbphilharmonie enfernt untergebracht, erklärte Frederik Braun. Der ältere der Zwillingsbrüder überreichte Brix die kaum zwei Zentimeter große Mini-Figur „Adsche“, seinem Alter Ego. Unter Blitzlichgewitter stellte Brix sie eigenhändig in Mini-Büttenwarder auf.
„Seinen 60. Geburtstag hat er im engsten Freundeskreis gefeiert – seinem Temperament entsprechend.“ So eröffnete Moderator und TV-Produzent Hubertus Meyer-Burckhardt seine Laudatio und betonte, dass Brix zwar gerne reise, aber nur berufsbedingt. Brix sei bodenständig, seit langem mit seiner Frau Angelika liiert. „Also, wenn Treue Spaß macht, dann muss es Liebe sein“, folgerte Meyer-Burckhardt schmunzelnd. Zudem werde Peter Heinrich Brix „missverstanden als Weltkulturerbe nordfriesischer Schauspielkunst. Denn sonst hätte ihn Hollywood sofort vereinnahmt. Aber so verdient sich Brix sein Zubrot eben als ‚Bonsai-Bronson‘ in Büttenwarder.“ Er sei ein wunderbarer Schauspieler, der seine Rollen mit Liebe und Leidenschaft spiele. Und mit eben solcher Leidenschaft würde auch das Miniatur Wunderland von den Brüdern Braun betrieben.

„Ein bisschen wie vom Bus gestreift“


In seiner kurzen Replik dankte Brix tief beeindruckt – mit seinem trockenen Humor ganz „Adsche“: Ob solcher Ehren fühle er sich „ein bisschen wie vom Bus gestreift.“ Sein erster Besuch im Miniatur Wunderland überwältige ihn. „Solche Dimensionen hätten wir uns nie ausdenken können. Aber hier stehen wir immerhin auf Augenhöhe mit der Elbhilharmonie,“ meinte Brix mit fast unmerklichem Augenzwinkern. Ursprünglich berufstätig als Landwirt, startete Peter Heinrich Brix seine Schauspielkarriere über das Laientheater ins Fernsehen. 15 Jahre lang war er Polizist Lothar Krüger im „Großstadtrevier“, zehn Jahre lang Kommissar Geiger in „Pfarrer Braun“. Seine Paraderolle als „Adsche“ an der Seite von Jan Fedder spielt er in der Serie „Neues aus Büttenwarder“ seit 1997 im NDR Fernsehen. Inzwischen ist die 64. Folge abgedreht. (wh)

Weitere Infos: Miniatur Wunderland
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige