Ein sauberes St. Georg

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Hamburg: St.Georg | Ich hatte es gelesen hier im Wochenblatt und auch auf Plakaten hier im Stadtteil. Am Sonnabend 15.8. um 16 h sollte die Fläche um den Hansabrunnen auf dem Hansaplatz geputzt werden. Ich wollte auch als Bürger dieses Stadtteils dabei sein, so machte ich mich mit Schrubber, Wassereimer und Handschuhe auf den Weg zum Tatort. Vor Ort begrüßte mich ein Funktionsträger der SPD St. Georg und weiter 20 Menschen trafen am Ort ein. Darunter auch Reporter und viele Helfer. Der Verantwortliche für diese Aktion war auch Mitglied des Stadtteilbeirats, in dem diese Idee geboren , aber wohl nur von der SPD umgesetzt wurde. Wie viele Mitglieder des Stadtteilbeirats anwesend waren, ist mir als Bürger, der weder einer Partei noch dem Stadteilbeirat angehört verborgen geblieben. Aber wie es zu sehen war, waren die LINKEN Personell und auch Meinungsmäßig vor Ort. In Persona tauchten einige Jünglinge am Brunnen auf, die sich aus Umweltfreundlicher Alufolie,
Kopfbedeckungen gebastelt hatten, die ich als Pickelhauben identifiziert habe, vermutlich in Anlehnung an die Bauzeit des Brunnens. Eine lustige Idee! Aber als sie sich weigerten der Putzkolonne Platz zum putzen zu machen, erkannte ich erst den Sinn des Daseins. Es war eine Demonstration gegen Sauberkeit, denn wie mir erklärt wurde, Zitat " wenn der Stadtteil sauberer wird, kommen die Besseren Leute hierher und dann steigen die Mieten". Nun bin ich aber baff! Was hat ein sauberer Stadtteil mit den Mieten zu tun und welcher intelligente Mensch hat diese Gedanken verbreitet? Doch wohl nicht die von der LINKEN Partei? Dann ist es natürlich auch kein Wunder, dass von denen keiner Putzen gekommen ist! Ich hätte mir gewünscht, dass vor Ort nicht nur der Schirm der SPD zu sehen war, sondern alle Schirme der Parteien im Stadteil! Aber auch die nicht organisierten Bürger haben wenig Flagge gezeigt. Sauberkeit ist wohl doch nicht so beliebt, wie immer Behauptet wird in diesem Stadtteil! Und dieser Einsatz, so wurde mir erklärt, solle auch nur ein Zeichen setzen. In einer Zeit, in der auf Nachhaltigkeit gesetzt wird, für mich ein zu kleines Zeichen! Ich hätte auf mehr Nachhaltigkeit gesetzt, dann wäre ich auch einmal im Monat dabei und die Bürger hätten einen guten Grund gehabt, sich am zentralen Ort von St.Georg zu treffen. Trotz alledem allen Helfern vielen Dank für den Informativen Nachmittag!
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8 Kommentare
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Io Mor aus St. Georg | 17.08.2015 | 17:21  
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Elke Noack aus Rahlstedt | 17.08.2015 | 19:23  
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Elke Noack aus Rahlstedt | 17.08.2015 | 19:31  
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Io Mor aus St. Georg | 17.08.2015 | 19:40  
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Io Mor aus St. Georg | 17.08.2015 | 19:41  
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Elke Noack aus Rahlstedt | 17.08.2015 | 21:09  
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Elke Noack aus Rahlstedt | 17.08.2015 | 21:35  
400
Rainer Stelling aus St. Georg | 18.08.2015 | 11:51  
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