Ein Schlafplatz und ein Frühstück

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Klaus-Dieter Neander macht mit beim Projekt „Koje frei“, Foto: kg

Zwei Menschen sind bereit zu helfen

St. Georg. Für Klaus-Dieter Neander war gleich klar, dass er beim Kirchentag dabei sein und auch einen Schlafplatz für zwei Besucher zur Verfügung stellen würde. Er lebt mit seinem Freund erst seit etwas mehr als einem Jahr im Stadtteil, erinnert sich aber an seine Jugendzeit, in der er selber froh war, einen Schlafplatz beim Kirchentag ergattern zu können. „Wir wohnen ja auch total zentral. Näher dran wäre nur, im Hauptbahnhof zu nächtigen“.
Glück haben die beiden Besucher, die zu Klaus-Dieter in die WG kommen, denn die beiden sind zwar schon vor Monaten eingezogen, haben aber immer noch viel zu tun und sind gerade dabei das Zimmer der zukünftigen Gäste zu tapezieren. Wer dann die Schlafgäste sein werden, das wissen die Gastgeber vorher nicht, doch es sei auch wahnsinnig spannend, dann neue Menschen kennenzulernen. Da Klaus-Dieter Neander und sein Freund voll berufstätig sind, haben sie nicht viel Zeit, um sich der Gäste anzunehmen, überreichen aber am Anfang der Zeit den Schlüssel und werden jeden Tag ein Frühstück bereithalten. „Ob wir dann in der Freizeit auch mal was zusammen unternehmen, das wird sich zeigen“, so der gastfreundliche St. Georger. Tausende von Schlafplätzen werden noch in der Stadt gesucht und Klaus-Dieter Neander will mit seiner Stimme auch andere motivieren, damit möglichst viele Kojen für die Gäste gefunden werden und der Kirchentag zu einem großen Erfolg wird. „So viel, wie du brauchst“ ist das Motto des Kirchentages und zunächst ist es lediglich eine Koje, die alle Gäste, die nicht aus Hamburg sind ganz dringend benötigen. (kg)
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