Eine Schule, die beflügelt

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Andrea Bonifacius ist die neue Schulleiterin der Heinrich-Wolgast-Schule Foto: Grell

Neue Leitung an der Heinrich-Wolgast-Schule

St. Georg Andrea Bonifacius heißt die neue Leiterin der Heinrich-Wolgast-Grundschule im Stadtteil St. Georg. Die 50-Jährige hat damit Petra Demmin abgelöst, die vor den Sommerferien in den Ruhestand verabschiedet wurde.
Als Sonderschulpädagogin hatte Andrea Bonifacius schon vor dieser Stelle eine leitende Position an einer Bildungseinrichtung in Altona. „Ich wollte mich einfach noch einmal verändern“, ist ihr Argument für den selbst gewählten Wechsel.
Die Heinrich-Wolgast-Schule sei ihr auf der Suche nach dieser Veränderung besonders positiv aufgefallen. „Hier gibt es für die Schüler ein ganz attraktives Angebot“, sagt die gebürtige Hamburgerin, die mit ihrer Familie in Eimsbüttel wohnt. „Die Schule beflügelt richtig“. Zunächst will Bonifacius das bereits bestehende Angebot der Schule kennenlernen und erst danach eventuell auch Neues einbringen. „Hier ist sowohl das Konzept als auch das Kollegium so gut aufgestellt“, betont Bonifacius, „dass es erst einmal gar nicht so viel Bedarf an Veränderungen gibt.“

Kaum Bedarf an Veränderungen


Bei so viel Engagement, auf das sie an dieser Schule gestoßen sei, sei es vielleicht eher wichtig, Bestehendes zusammenzufassen und aufzupassen, dass es mit den Angeboten nicht irgendwann zu viel werde. Andrea Bonifacius unterrichtet selbst noch Deutsch und Kunst. Um Eltern und Schüler besser kennenzulernen, hatte sich die neue Leiterin am ersten Schultag an das Eingangstor gestellt und jeden persönlich begrüßt. Außerdem übernimmt sie in einigen Pausen die Aufsicht auf dem Hof. Eine enge Zusammenarbeit und Transparenz zwischen Lehrern und Eltern sei ihr immer besonders wichtig.
An ihrer Schule würden auch die Schulleiter traditionell zu Elternratssitzungen eingeladen, das sei eine perfekte Möglichkeit, die Themen der Eltern zu begleiten.
Bonifacius will die bestehenden Konzepte und Angebote an der Schule zunächst im Bestand festigen und in Einzelfällen überlegen, ob Neues gefunden oder Altes in Frage gestellt werden sollte. Ein Anliegen wäre es ihr, einige Räume eventuell neu zu gestalten und für den Ganztagsunterricht passender zu machen.
Privat liebt die zweifache Mutter Literatur und Yoga und reist gern, am liebsten nach Portugal. Sprachen sind ihr sehr wichtig. Deshalb ist sie auch begeistert davon, dass an ihrer neuen Grundschule Türkisch und Deutsch gesprochen wird. „Wir sind eine der wenigen zweisprachigen Schulen mit diesen beiden Zweigen“, schwärmt die Chefin. Sogar aus Lübeck sei schon Besuch gekommen, um sich über diese Besonderheit zu informieren. Ihr Ziel für die Schule: „Alles muss so zusammenfließen, dass die Kinder genau das bekommen, was sie brauchen und dabei bestmöglich gefördert werden.“ (kg)

Nächster Tag der offenen Tür: Donnerstag, 25. November, 15 -17 Uhr
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