Elbphi: Es geht voran

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Hamburgs Millionen-Grab: die Elbphilharmonie Foto: wb

Kultursenatorin zufrieden. Rohbau vor Vertragstermin fertig

HafenCity. Freundliche Töne an der Elbphilharmonie: Nach der neuen Vereinbarung zwischen Stadt, Hochtief und Architekten ist jetzt offensichtlich ein spürbarer Fortschritt an der Mega-Baustelle in der HafenCity zu verzeichnen. Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) zeigte sich vor Journalisten am Dienstag zufrieden: „Die Fortschritte auf der Baustelle und die gute Zusammenarbeit der Projektbeteiligten zeigen, dass die Neuordnung funktioniert. Die vereinbarten Zwischentermine wurden eingehalten.“ Der Senat verabschiedete jetzt den ersten Bericht nach der Neuordnung des Projekts. Demnach wurde der Rohbau vor Vertragstermin fertiggestellt. Aktuell wird der Stahlbau des Gebäudedaches weiter montiert und auf einigen Dachflächen wurde bereits mit der Montage des Daches begonnen, hieß es. Im Bereich des Großen Saals wurde mit der Montage der sogenannten Weißen Haut für den Konzertsaal begonnen.
Aktuell wurden 1.300 neue Mängel dokumentiert. Dies sei für einen Bau dieser Größenordnung - 120.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche des Gesamtgebäudes - vergleichsweise gering. Beim vorigen Bericht waren es noch 7.300 Mängel gewesen, von denen noch 2.000 offen sind. Kultursenatorin Kisseler sagte: „Alle Beteiligten haben die Aufgabe, eines der besten Konzerthäuser zu bauen, angenommen. Hochtief und die Architekten erarbeiten konstruktiv Vorschläge für bauliche Optimierungen, die innerhalb der vereinbarten Kosten und Termine umzusetzen sind und die Vereinbarungen zur Qualitätssicherung funktionieren.“
Wie sich herausstellte, wäre es besser, den Ticketverkauf, der bisher auf Plaza-Ebene geplant war, auf die Erdgeschoss-Ebene zu verlagern. Für diese nach der Neuordnung von Hochtief zu leistenden Optimierungen wollen die Projektpartner bis April 2014 Planungen vorlegen. Außerdem soll für das Gesamtprojekt eine „mehrstufige Qualitätssicherung durch Sachverständige“ erfolgen. (wb)
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