Extremwetter(-Bilder) im Überseequartier

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Frank Böttcher vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation, Organisator des Extrem Wetter Kongresses, vor seinem Lieblingsbild: Ein Foto vom Leuchtturm St. Joseph River, Michigan/USA bei starkem Frost, aufgenommen von John Mc Cormick. Fotos: Hörmann
Hamburg. Tornados und Hurricanes, Schneestürme und Hitzeperioden, das alles sind Extremwetterlagen, die oft schwere Schäden anrichten, die aber gleichzeitig unglaublich schön sind, sobald man sie im Foto festhält. Zu sehen ist das bei der neuen Open-Air-Ausstellung am Überseeboulevard in der HafenCity. 50 Bilder von Naturerscheinungen auf der ganzen Welt ziehen den Betrachter in ihren Bann, darunter faszinierende Eislandschaften, Feuerstürme und beeindruckende Wolkenformationen. Die 1,20 mal 1,80 Meter großen Bilder in der Fußgängerzone illustrieren den Extremwetter-Kongress, der in diesem Jahr zum ersten Mal in der Hamburger HafenCity stattfindet. Bis Freitag treffen sich renommierte Meteorologen und Klimaforscher an der neuen Kühne Logistics University am Großen Grasbrook 17 zum Erfahrungsaustausch, es ist der achte Extrem Wetter Kongress in Hamburg. Prima: Auch Laien können sich in den Vorträgen und bei einer kostenlosen Messe über Wetterforschung informieren, zum Beispiel über die Frage, ob es den Klimawandel wirklich gibt und wenn ja, welche Auswirkungen die Erderwärmung auf Extremwetterlagen hat.
„Wir haben den Extremwetterkongress ins Leben gerufen, um eine breite Öffentlichkeit über die extremen Wetterereignisse im Klimawandel zu informieren, wir sehen uns als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit“, sagt Organisator Frank Böttcher vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. Aber nicht nur die ganz großen Themen gehen die Wetterfrösche in der Hafencity an, so hilft zum Beispiel auch ein Vortrag der Experten, den Wetterbericht besser zu verstehen. Schulklassen können sich für Vorführungen anmelden, bei denen Tornados nicht nur erklärt, sondern auch simuliert werden. Im Haus Virginia im Überseequartier sind sogenannte „Domos“ aufgebaut, zeltähnliche Notunterkünfte, die sowohl bei Bürgerkriegen als auch bei Wetter- und Naturkatastrophen eingesetzt werden. Ziel der „Domos“ ist es, notleidenden Menschen, die ihr Zuhause verloren haben, ein vorübergehendes Dach über dem Kopf zu bieten. Bis Freitag präsentiert das Planetarium Hamburg seine mobile Außenstelle, das „Klima-Iglu“, an der Osakaallee. Hier können die Besucher erfahren, wie komplex Ursache und Wirkung im ökologischen System verbunden sind. Die HafenCity ist diese Woche also völlig im Wetter-Fieber, die schönen Wetterfotos sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. (sh)

Extrem Wetter Kongress, bis Freitag, 27. September, Kühne Logistics University, Großer Grasbrook 17, Tageskarten für die Vorträge, Eintritt: 25 Euro, Wochenblatt Leser können sich mit folgendem Code vor Ort registrieren und kostenlos teilnehmen: Benutzer: EWK2013, Passwort: Qrx3CJa_b. Programm unter www.extremwetterkongress.de. Messe im Vorraum, Eintritt: frei. Open-Air-Ausstellung ExtremWetter im Überseequartier, bis 10. November.
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