Fackellauf für die fünf Ringe

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Die City erstrahlte im Licht des Feuerwerks und der Fackeln Foto: Schuckert

25.000 Teilnehmer bekennen sich an der Alster zur Olympia-Bewerbung

Von Dagmar Gehm
City
Das ging unter die Haut! Was für emotionale Momente! Was für eine gewaltige Sinnes-Sinfonie aus 25.000 Fackelträgern, einem sprühenden Feuerwerk, das in Hamburgs Abendhimmel stieg und „Hamburg meine Perle“ von Lotto King Karl mit voller Dröhnung aus den Lautsprechern. Das Olympische Alsterfeuer vergangenen Freitag ließ niemanden kalt. Wie ein Feuerwerk sprudelte es auch aus Organisator Frederik Braun, der das unglaubliche Spektakel an der Binnenalster vom Anleger am Jungfernstieg aus moderierte und es zusammen mit Frau Johanna und Zwillingsbruder Gerrit genoss: „Unfassbar! Dass trotz des schlechten Wetters so viele Leute gekommen sind! Mit maximal 5.000 Olympiafans hatten wir gerechnet, jetzt sind es 25.000 geworden, schätzt die Polizei.“
Auch Gerrit Braun, der mit seinem Bruder und Stephan Hertz die Initiative „Olympia in Hamburg“ ins Leben gerufen hat, zeigte sich total überrascht: „Wahnsinn! Kilometerlang ist die Binnenalster von Fackeln gesäumt. Toll, wie begeistert die Hamburger sind!“ In der Tat war die Binnenalster vollkommen von einem leuchtenden Ring aus Tausenden von Fackeln umschlossen. Angezündet von Menschen, die ein Zeichen für die Olympischen Spiele 2024 setzen wollten. Mit dem Wunsch, dass in ein paar Jahren auch die Olympische Flamme in der Hansestadt entzündet wird. „Wir hoffen, dass wir schaffen, was wir uns vorgenommen haben“, wünscht sich Frederik Braun. „Mit diesen sensationellen Bildern, die wir gerade in die Welt schicken, haben wir bewiesen, dass die Hamburger begeisterungsfähig sind und durchaus die Mentalität haben, die Olympischen Spiele auszurichten.“

Fackeln gespendet


Hoteliers hatten die Fackeln gespendet, die kostenlos an alle Besucher verteilt wurden. „Wir hatten nur 10.000 bestellt und sind jetzt froh, dass wir so mutig waren, noch weitere 22.000 nachzuordern“. Zwar waren so viele letztendlich nicht nötig, aber „wegen des Regens und aus Sicherheitsgründen bin ich froh, dass doch nicht so viele Menschen gekommen sind“. In der Tat wurde niemand verletzt während der großen Kundgebung. Nur fünf leere Container brannten ab, als unfreiwilliger Beitrag des Szenarios „Feuer und Flamme für Hamburg“.
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