Feierliche Preisverleihung in Berlin

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Sie bildeten das Erfolgsteam Hans-Martin Gürtler (Schule Hammer Kirche, v.li.), Steffen Kobs (Niels-Stensen-Gymnasium), Dr, Marco Möller (Friedrich-Ebert-Gymnasium), Andreas Tismer (STS Lohbrügge) und Norbert Schulz (St.-Ansgar-Gymnasium). Foto: hfr

Hamburger Pädagogenteam mit dem „Deutschen Lehrerpreis“ ausgezeichnet

St. Georg. Erfolg für die Domschule St. Marien: Die katholische Stadtteilschule aus St. Georg hat den 3. Preis des Deutschen Lehrerpreises gewonnen.
Die Auszeichnung für innovativen Unterricht wurde am Montag in Berlin übergeben. Die Domschule war im Team mit dem Niels-Stensen- Gymnasium, der Sankt-Ansgar-Schule, dem Friedrich –Ebert-Gymnasium und der Stadtteilschule Lohbrügge angetreten.
Rund 3.500 Schüler und Lehrer hatten sich auch dieses Jahr wieder am „Deutschen Lehrerpreis“ beteiligt, der seit 2009 jährlich von der Vodafone Stiftung Deutschland und dem Deutschen Philologenverband (DPhV) vergeben wird.
Für das projektorientierte Lernen im Schulverbund unter dem Leitbild „Geosystem Erde - die Welt begreifen - durch globales, nachhaltiges Denken, Lernen und Handeln“ wurden Hans-Martin Gürtler und sein Kollegenteam der Domschule St. Marien in Hamburg (stellvertretend für die beteiligten fünf Schulen) mit dem mit 2.000 Euro dotierten dritten Platz in der Kategorie „Lehrer: Unterricht innovativ“ ausgezeichnet. Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin und Kultusminister a. D. des Landes Sachsen-Anhalt, gratulierte dem Lehrerteam für sein fächerübergreifendes, im Team realisiertes innovatives Unterrichtsprojekt.
Ties Rabe, Hamburger Senator für Schule und Berufsbildung, würdigte das Engagement der Pädagogen um einen guten Unterricht: „Ich freue mich, dass mit der Domschule St. Marien eine Schule aus Hamburg ausgezeichnet wurde. Herr Gürtler und seine Kolleginnen und Kollegen stehen stellvertretend für die vielen engagierten Lehrerinnen und Lehrer in Hamburg, die täglich mit viel Begeisterung und großem persönlich Einsatz sowohl Bildung als auch Werte an junge Menschen vermitteln und sie auf Ausbildung, Berufsleben und gesellschaftliche Herausforderungen optimal vorbereiten. Herzlichen Glückwunsch!“
Neue Wege beschreiten, Horizonte erweitern und Brücken bauen – diese Aufgaben hat sich das Projekt „Geosystem Erde“ auf die Fahnen geschrieben. Das Projekt steht für den fächer- und schulübergreifenden Verbund von fünf Leitprojekten, die sich thematisch vor allem der Vermittlung von nachhaltigem Denken, Lernen und Handeln widmen. Unter dieser gemeinsamen Zielsetzung werden an fünf Hamburger Schulen Leitprojekte in verschiedenen Jahrgangsstufen umgesetzt. Darin beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler beispielsweise mit der Globalisierung des Handels, der Klimafrage oder auch der Problematik der Mobilfunkindustrie.
In jedem Leitprojekt arbeiten Schüler-Teams, die ihre Ergebnisse sowohl dem Projektteam als auch der eigenen Schule und den kooperierenden Schulen vorstellen. Dabei wird besonderer Wert auf die jeweils zielgruppenorientierte Vermittlung der Informationen gelegt.
Mit seiner offenen Struktur, dem nachhaltigen Charakter und seiner breiten thematischen Ausrichtung beschreitet das Gesamtprojekt unter dem Leitbild „Geosystem Erde“ konzeptionell Neuland.
Dabei überwindet es sowohl Klassen- und Fächerschranken als auch Schul- und Schulformgrenzen und setzt für die Entwicklung von Stadtteilschulen, Gymnasien und anderen Schulformen neue Impulse. Der innovative Ansatz lässt sich auf alle Schulen im gesamten Bundesgebiet übertragen.
Um Forschungsstand und Ergebnisse der breiteren Öffentlichkeit und Fachleuten im In- und Ausland zugänglich zu machen, wurde eine Projekt-Homepage eingerichtet. Die Homepage soll Bildungsinstitutionen, Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern als Arbeitsplattform zum Austausch von Informationen und Daten dienen. Sie steht auch Schulen offen, die noch nicht an einem der Leitprojekte beteiligt sind. (hfr)
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